Aktivitäten 2011

Weihnachtswanderung des NABU's zum Beversee

Nachdem letztes Jahr die Wanderung wegen Eis und Schnee abgesagt werden mußte, trafen sich am 2. Weihnachtsfeiertag ca. 70 naturbegeisterte Wanderer am Beversee, um mit Karl-Heinz Kühnapfel eine Runde um den See zu drehen. Bei fast schon frühlingshaften Temperaturen wurden die Wanderer auch gleich von einigen Meisen mit Gesang begrüßt.

Auch sonst hat das ca. 9 Hektar große Gebiet einiges zu bieten. Die 180 Bombenkrater vom 2. Weltkrieg sind längst zu kleinen Biotopen geworden, die so manchen Amphibien als Laichplatz dienen.

Es gibt 143 Vogelarten, die schon in dem Gebiet beobachtet worden sind und davon brüten 82 Arten hier. Nach 2 Stunden bei einem Becher Glühwein, Kakao oder Kaffee ging dieser schöne Vormittag zu Ende.

 

Ilona Jädtke

NABU-Präsenz auf der Aquarianerbörse von Noah Bönen

Auf Einladung und in Kooperation mit dem Aquarianerverein Noah Bönen durfte sich der NABU-Kreisverband Unna auf der diesjährigen Zierfisch- und Pflanzenbörse mit einem Infostand präsentieren.
Die Veranstaltung fand in der Gesamtschule Kamen am 26.11.2011 statt. Zahlreiche Besucher der Aquarianerbörse zeigten auch Interesse am Angebot des NABU, zumal zur Zeit Aktuelles wie Winterfütterung, Nisthilfen und Stunde der Wintervögel von fachkundiger Standbetreuung thematisiert werden konnten.Die Kooperation mit dem Aquarianerverein soll in 2012 fortgeführt werden; das gegenseitige Austauschen von Infos klappt hervorragend. So sind z. B. das Edelkrebs-Projekt NRW, eine Bachpatenschaft und die Aquarianerbörse im September 2012 in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil geplant.Auch bei der diesjährigen Veranstaltung hat sich wieder gezeigt, dass Aquaristik und Terraristik nicht kontrovers zum Naturschutz stehen müssen.

 

Burkhard Brinkmann

Ornithologische Wanderung am Beversee

Am 23.10.2011 trafen sich 24 naturbegeisterte Menschen auf dem Parkplatz des Beversees. Nach einer kurzen Einweisung von Karl-Heinz Kühnapfel ging es in den frostigen Morgen mit Sonnenschein.

An der ersten Weggabelung erklärte uns der Naturschützer, wie dieses Gebiet entstanden ist und das es 186 Bombentrichter gibt. Aber nur drei von ihnen werden vom Grasfrosch als Laichplatz angenommen.

An dem See gab es einiges zu erblicken. Stock.-Reiher.-Tafel.-Löffel.-Schnatterenten und auch 4 Kanadagänse ließen sich nieder. Blässrallen und Teichrallen waren zu sehen und auch Graureiher, Kormoran, Zwergtaucher und Haubentaucher. Zur Begeisterung aller ließ sich auch der Eisvogel blicken. Nach ca. 3 Stunden ging dieser wunderschöne Ausflug in unsere Natur zu Ende.

 

Ilona Jädtke

Edelwiese „winterfest“

20 Personen, darunter 12 Schüler und 3 Lehrkräfte der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen und 5 Mitglieder der NABU-Ortsgruppe Kamen/Bergkamen/Bönen haben am Freitag, 21.10.2011, in einer beispielhaften Aktion die „Edelwiese“ in Bergkamen-Overberge „winterfest“ gemacht. 

Erlen- und Weidenausschläge wurden geschnitten, aber auch die Brombeere wurde durch Rückschnitt in ihre „Schranken“ verwiesen und zum Abtransport auf den bereitgestellten Anhänger verladen. 

Mit dem Freischneider wurde das Teichufer auch noch von Hochgräsern und anderen Ausschlägen befreit, so dass sich die Edelwiese in einem Top-Zustand präsentiert. 

„Ich bin mit dem Einsatz und dem Ergebnis mehr als zufrieden. Es hat viel Freude gemacht, zuzugucken, wie insbesondere die Schülerinnen und Schüler mit viel Spaß und Engagement bei der Sache waren“, zog Burkhard Brinkmann zum Schluss der Veranstaltung ein positives Resümee. 

Zwischendurch und zum Ende des 2 ½ stündigen Einsatzes stärkte man sich mit belegten Brötchen, Kuchen und Warm- und Kaltgetränken. 

Eine Zusage zur Mithilfe für das nächste Jahr, nämlich am letzten Schultag vor den Herbstferien, hat Brinkmann auch schon in der Tasche. 

So macht Naturschutz Spaß! 

Danke nochmals an alle Beteiligten! 

 

Burkhard Brinkmann

NABU-Beteiligung am Apfeltag der Ökologistation in Bergkamen-Heil

Strahlendblauer Himmel, Sonne pur, Temperaturen der Jahreszeit angenehm angepasst – ideale Bedingungen für den Vogelflug, insbesondere für die Kraniche. Aber sie hatten es sich an diesem 15. Oktober 2011 wohl anders überlegt, als für ein zusätzliches Highlight am Apfeltag zu sorgen. 

So gab es zwar an diesem herrlichen Samstagnachmittag am Himmel nicht viel zu beobachten, aber auf der Erde, nämlich auf dem Gelände der Ökologiestation gab es um so mehr zu sehen. 

Hatte der Wetterbericht Tage zuvor schon zumindest niederschlagsfreies Klima angesagt, rechnete man im Vorfeld mit einem großen Ansturm an Besuchern, aber auch das Beschickerfeld dürfte in diesem Jahr einen Rekord aufgestellt haben. Mehr denn je reihte sich ein Stand an den anderen. Wer auf diesem Markt nichts für seinen Bedarf fand, hatte nicht richtig hingesehen. 

Selbst das lukullische Angebot ließ keinen Wunsch offen. Neben den vielen Anbietern von Obst, Gemüse, Pflanzen, Kunstgewerbe, Naturbasteleien, um nur einige zu nennen, hatte auch der NABU-Kreisverband Unna sein Heimrecht ausgenutzt, sich mit einem Infostand zu präsentieren. 

Viele Aufbau- und Standbetreuungshelfer haben den Tag zu einem angenehmen und gemütlichen Erlebnis werden lassen. Zahlreiche Besucher konnten unserem Stand nicht widerstehen und statteten ihm einen Besuch ab. So auch unsere Betreuerin Sabine Zimpel von der NABU-Regionalstelle Ruhrgebiet aus Essen, die „androhte“, nicht mehr wiederzukommen, da es bei der Info-Präsentation nichts mehr zu verbessern gäbe; sie selbst würde sogar noch einige Tipps für sich mitnehmen. Angesprochen auf das Flair allgemein auf dem Apfeltag, versicherte sie, dass sie noch nie so einen Markt erlebt habe mit so einem Angebot und so einer Resonanz, obwohl sie sehr viel und weit rumkomme. Das Ambiente mit der räumlichen Vielfalt auf der Ökostation sei auch geradezu ideal für ein solches Ereignis. 

Der NABU-Stand war oftmals dicht umlagert; viele interessierte Besucher konnten hier ihre Fragen loswerden und immer fanden sich Beantworter derselben. Gäste aus nah und fern wie aus Bochum und Hagen fanden den Weg nach Heil und blieben bis zum Schluss und genossen die angenehme Atmosphäre. 

Die Standbetreuer am NABU-Stand richteten auch diesmal wieder den traditionellen Apfelkuchenwettbewerb aus; insgesamt 5 Kuchen standen zur Prämierung zur Verfügung. 6 Juroren hatten dann die Qual der Wahl, den optisch- und geschmacksreichsten Kuchen auszusuchen – Siegerin war in diesem Jahr Hannelore Bösehage, die, wie sie selbst versicherte, einfach auf die Schnelle den Kuchen „zusammengehauen“ hatte – vielleicht ein Tipp für die nächstjährigen Bewerber, es nachzutun. 

Fazit von diesem wunderschönen Tag mit vielen lieben Gästen und Besuchern: Kein verlorener Tag für die Natur und für den Naturschutz – ein klarer Trend, der insgesamt auch für NRW gilt: Der NABU KV Unna hat sich vom Trend des Landesverbandes anstecken lassen und befindet sich auch in Bergkamen auf dem Vormarsch, was vor einigen Jahren nicht zu vermerken war. 

Einige potentielle NABU-Neumitglieder haben sich auch schon gemeldet – herzlich willkommen! 

Sehr glücklich, aber doch ein bisschen erschöpft, war man mit dem Ablauf des Tages mehr als zufrieden, zumal eine prall gefüllte Spendendose die Vorbereitungsarbeiten und die Arbeit an diesem Tag belohnte.

 

Burkhard Brinkmann

NABU besucht die Otto-Hahn-Realschule

heute Vormittag war ich als NABU-Vertreter hier in Selm in der 5. Klasse der Otto-Hahn-Realschule. Über Benedikt hatte mich die Lehrerin gefragt, ob ich bereit wäre, in einer Biologie-Stunde die Fragen der Kinder zur Vogelkunde zu beantworten. Ich war da.
In der Klasse waren 28 Schüler und die Lehrerin. Ich habe mich vorgestellt als vogelkundlicher Reiseleiter. Wie ich Vögel beobachte, seit ich 9 bin. Ich zeigte dazu einen Prospekt, einen Reisebericht, ein Bild von Bären in Alaska, ein Bestimmungsbuch der Vögel Borneos. Ich sagte den Kindern, wir würden uns jetzt vorstellen, wir hätten uns auf dem Flughafen getroffen, um uns kennenzulernen und zusammen zu verreisen. So wäre ich für sie da, um ihre Fragen zu beantworten. Mein Fernglas reichte ich rum, durch das schon etwa 1.000 Vogelarten beobachtet wurden. Reihum konnten die Kinder ihre Frage stellen. Vom Urvogel bis zu der Frage, ob es auch Vögel mit kariert gefärbtem Gefieder gibt, mußte ich mir viel einfallen lassen. Ich erzählte vom Sehvermögen der Vögel; dass etwa die Waldschnepfe vor und hinter dem Kopf scharf sehen kann. Was Lehrer sich auch manchmal wünschen könnten, wenn sie vorne an der Tafel schreiben, dann auch hinter dem Kopf sehen zu können, was die Schüler derweil machen. So verging die Zeit wie im Flug. Zum Ende der Stunde fing ich an, meine Mitbringsel zu verteilen (für die ich mich an der Stelle besonders bedanke). Rolf Prothmann hatte mir sowas wie eigene Autogrammkarten gemacht. Dann gab es vom NABU Süßigkeiten, einen Kormoran-Button und für jedes Kind ein Heft zum Gartenrotschwanz als Vogel des Jahres (was ich anstelle eines Reiseberichtes übergab, um den Eingangsgedanken abzurunden). Während der Stunde hatten wir durch das Fenster  Amsel, Ringeltaube und Dohle gesehen. Dazu vertsprach ich den Kindern, das auf der OAG-Seite ins Internet zu stellen, damit sie sich auch da wiederfinden. Die Lehrerin meinte hinterher, ich wäre perfekt wie ein Profi gewesen. Ob ich denn nicht öfter kommen könnte, um mit anderen Klassen auch sowas zu machen.

 

Uwe Norra

Ornithologische Exkursion Rieselfelder Münster

Bei schönstem Altweiber-Wetter zog es 22 naturbegeisterte Vogelgucker in die Rieselfelder nach Münster. Uwe Norra ist netterweise für unseren erkrankten Vogelfreund Karl-Heinz Kühnapfel eingesprungen.

Wir haben uns die Runde um das so genannte E1 Becken auserkoren.

Zur Begrüßung keckerte ein Kleinspecht und flog anschließend weg.

Auf dem Becken war viel los. Es kam immer wieder zu großen Einflügen von Graugänsen, Kanadagänsen und einigen Entenarten. Ein Trupp von 6 Silberreihern überflog das Gebiet.

An Entenarten waren Stock-, Schnatter-, Löffel-, Krick-, Reiher- und Tafelente zu sehen. An Gänsen konnten wir Kanada-, Grau-, Streifen-, Nil- und Rostgänse beim morgendlichen Bad beobachten. Eine Bekassine konnte ganz nah direkt an der Beobachtungshütte ausgemacht werden. Zwischen Kiebitzen suchte auch ein Alpenstrandläufer nach Nahrung. Auffällig war, das wir keine Amsel gesehen haben. Liegt es am Virus?

Nach ca. 4 Stunden ging ein sonnig-warmer Vormittag zu Ende.

 

Ilona Jädtke

Infostand auf Herbstfest im Gartenbaubetrieb Deifuß

Herrliches sonniges Herbstwetter, ideale Standbedingungen und wie immer freundliche Aufnahme im Gartenbaubetrieb Deifuß in Kamen-Altenmethler waren gute Voraussetzungen, um am 24.09.2011 einen NABU-Infostand zu gestalten. 

Kleines Equipment, aber viel Infomaterial ließen den Stand dennoch imposant erscheinen. 

Viele nette Gespräche kamen zustande, Informationen rund um den Naturschutz wurden übermittelt und ausgetauscht. 

Auch solche vermeintlich kleinen Märkte bzw. Veranstaltungen sprechen an. Die Klientel ist oftmals unterschiedlich und man erreicht Leute, die nicht nur urban unterwegs sind. 

So konnte sich die OG Kamen/Bergkamen/Bönen über eine vierköpfige Familienmitgliedschaft und einen Spendenbetrag in dreistelliger Höhe freuen. 

So macht Naturschutz Spaß!

 

Burkhard Brinkmann

Mahd 2011 abgeschlossen

nachdem das Mahdgut von der großen Feuchtwiese westlich des Kraftwerkes und der „Edelwiese“ in Bergkamen- Overberge abgetragen ist, hat das NABU-Mahdteam nun auch den Bereich westlich der Nördlichen Lippestraße einschließlich des Dammfußes von den üppig wuchernden Pflanzen befreit. Damit ist wieder Platz für alle konkurrenzschwachen Arten, zu denen auch unsere einheimischen Orchideen gehören. Der letzte Arbeitseinsatz am vergangenen Montag, war mit 9 Helferinnen und Helfern so gut besucht, dass wir bereits nach 40 Minuten Heugabeln, Harken und die Transportplane wieder einpacken konnten. Anschließend wurden die Heiler- Flächen noch einmal begutachtet. Durch das Aussparen von Streifen bei der Mahd, haben zahlreiche Insekten gute Rück- und Überwinterungsbereiche auf den Wiesen. Wir freuen uns schon auf die nächste Orchideensaison. Im Mai nächsten Jahres wird sich zeigen, ob sich unsere Arbeit wieder gelohnt hat und wir einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz geleistet haben. Im Gegensatz zu unserer Lokalpolitik, die sich lieber mit ausgestorbenen Tieren beschäftigt, kümmert sich der NABU um den Erhalt gefährdeter Arten im Kreisgebiet. Wir versuchen mit unserer Arbeit zumindest zu verzögern, dass die Roten Listen immer länger werden. Dank oder Lob werden wir von der Bevölkerung dafür kaum bekommen. Aber unser Lohn sind viele blühende Pflanzen, eine artenreiche Insektenwelt und der Gesang unser Vögel im Frühjahr.

Allen, die mit ihrer Arbeit zum Erhalt der Natur beigetragen haben, sei gedankt. Wer auch bei uns mithelfen möchte, der kann sich beim NABU melden (margenburg@nabu-unna.de). Helfer werden noch für Pflegeaktionen im Herbst und Winter gesucht. Vielleicht sind auch Sie bereit, 1 oder 2 Stunden Arbeitszeit für unsere Natur zu spenden.

 

Bernd Margenburg

Wiesenmahd in der Edelwiese am 17.09.2011

Bei idealem Wetter – nicht zu heiß, sonnig und mit leichter Brise – haben 16 fleißige Helfer dafür gesorgt, dass die Edelweise sich in einem 1A-Zustand präsentieren kann. 10 Tage zuvor war die Wiese nochmals gemäht worden, bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr, da das Schnittgut, qualitativ hochwertig, von der ersten Wiesenmahd zum Abtransport nach Werne zu den Rieselfeldern gebracht wurde. 

Um 9.30 Uhr begann der Pflegeeinsatz und war bereits um 11.00 Uhr erfolgreich beendet, das Mahdgut auf den bereitgestellten Anhänger verladen, so dass man sich noch gemütlich zusammensetzen konnte, um den Vormittag bei Erbsensuppe und Kuchenbüfett ausklingen zu lassen. 

„Ein tolles Ergebnis!“ zeigte sich die Einsatzleitung hochzufrieden und dankt auf diesem Wege nochmals für das Engagement aller Beteiligten, zu denen auch diesmal wieder einige befreundete Aqauarianer von NOAH-Bönen zugegen waren. 

 

Burkhard Brinkmann

NABU Kreisverband Unna beim Vogelfestival Ruhr am 27./28.08.2011

Bereits zum 4. Mal fand das Vogelfestival Ruhr am Kemnader See im Süden Bochums statt, allerdings erst zum 3. Mal mit der aktiven Beteiligung des NABU-Kreisverbandes Unna. 

Bei nur zwei Vorbereitungstreffen mit fünf anderen Stadt- bzw. Kreisverbänden zeichnete sich eine gewisse Routine in den einzelnen Aufgaben ab. Jeder Verband wusste sich mit seinem Equipment zu präsentieren, was dazu führte, dass der NABU insgesamt mit 70 Ehrenamtlichen, teilweise in den einheitlichen Poloshirts, ein tolles Erscheinungsbild abgab. Jeder interessierte und wissbegierige Besucher fand sofort einen erkennbaren Ansprechpartner und so wurden manche Fragen beantwortet und interessante Gespräche geführt. 

Der NABU-Kreisverband Unna war beim diesjährigen Festival mit insgesamt 9 Ehrenamtlichen sowohl beim Aufbau als bei auch der Standbetreuung und bei sonstigen auftretenden Hilfsmaßnahmen beteiligt. 

War das Wetter am Samstag aufgrund einiger heftiger Schauer eher wechselhaft, so konnte man am Sonntag bei beständig blauem Himmel und Sonnenschein eine große Besucherschar vermelden, die den Bemühungen der vielen Aussteller und Ausrichter gerecht wurde. 

Ob im nächsten Jahr das Vogelfestival am gleichen Standort oder an einem anderen stattfindet oder gar nicht, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

 

Burkhard Brinkmann

Pflegeeinsatz bei hochsommerlichen Temperaturen

Fast schon zu warm war es für die zahlreichen fleißigen Helferinnen und Helfer, die dem Aufruf des NABU-Kreisverbandes Unna gefolgt waren, um das Mahdgut von den Orchideenwiesen abzutragen. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Eltern der Südkamener Kindertageseinrichtung „Unter dem Regenbogen“, wäre es nicht in weniger als 2 Stunden gelungen, das gut abgetrocknete Mahdgut von den Wiesenflächen zu harken. Mit großen Planen wurde das Heu von den Flächen abtransportiert.

Während die Erwachsenen manchen Schweißtropfen vergossen, zeigte Karl-Heinz Kühnapfel den Kindern, was man in den Schonstreifen alles entdecken kann. Mit großer Begeisterung wurden Heuschrecken, Zikaden, Spinnen gesucht. Anschließend ging es in den angrenzend Wald bis zur großen Kastanie. Staunend beobachteten die kleinen Naturforscher wie das Springkraut seine reifen Samen weit umherschleudert. Während die Kinder „Natur zum Anfassen“ erleben konnten, verschwand der letzte Heuhaufen von der Wiese. Um 11:20 Uhr war dann der Arbeitseinsatz auf beiden Wiesen beendet.

Nach dem Einsatz für unsere Natur ging es zum gemütlichen Teil über. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der „Wiesenmahd 2011“ konnten sich mit Würstchen und Kartoffelsalat, Kaffee und Kuchen stärken.

Schade nur, dass sich kaum Bergkamener Bürger trotz aller Aufrufe in der lokalen Presse um ihre Natur vor der Haustür kümmern. Umso erfreulicher die vielen großen und kleinen Helfer und Helferinnen aus Kamen.

Allen, die zum Gelingen diese Pflegeaktion beigetragen haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

 

Bernd Margenburg

Wiesenmahd 2011

die Vorbereitungen zum Abtragen des Mahdgutes der Feuchtwiesen in Bergkamen Heil laufen. Am 20.7. haben wir den östlichen Wiesenteil, den ehemaliger Wildacker, gemäht. Das gut abgetrocknete Heu haben 12 fleißige Helfer fast 14 Tage später, am 2.8.2011, zusammen geharkt und abgetragen. Dank der zahlreichen Helfer war die Aktion nach 90 Minuten bereits beendet. Länger hätten wir nicht warten dürfen, da das frische Grün bereits begonnen hatte, durch das Mahdgut zu wachsen.

 

Bernd Margenburg

Orchideen auf dem Kamener Friedhof

Der Kamener Friedhof mit seinen beeindruckenden alten Baumbestand bietet vielen Pflanzen- und Tierarten einen geeigneten Lebensraum. Hauptthema der Exkursion ist das Orchideenvorkommen auf diesem Friedhof. Unübersehbar stand die Breitblättrige Stendelwurz in schönster Blüte. Allein auf einem Grab wurden 14 Pflanzen offenbar sorgfältig umharkt und als Grabbepflanzung mitgepflegt. Ein Stück weiter, direkt am Wegesrand, blühte ein Prachtexemplar mit fast 50 cm Höhe. Dort konnte den 24 Teilnehmern einmal ein Pollinienpaket gezeigt werden. Der Vorsitzende des NABU-Kreisverbandes Unna informierte über die Keimung und die Lebensraumansprüche der Orchideen. Auch der Runzelbruder, eine Moosart, wurde im Rasen gefunden. Begleitet wurden die Exkursionsteilnehmer vom Gesang des Zaunkönigs, Kleibers und der Singdrossel. 

Bernd Margenburg

Pflegeeinsatz in der Edelwiese am 20.07.2011

Als in der vorigen Woche in der Edelwiese der Goldrute der Garaus gemacht wurde und ein kleiner Teil der restlichen Wiese auch mit dem neuen Kreiselmäher gemäht wurde, zeigte sofort der Kreis Unna Interesse an dem vielfältigen Mahdgut und meldete sich umgehend bei den Organisatoren. 

Deshalb entschloss man sich, in dieser Woche die Restwiese komplett zu mähen, die Ränder mit dem Freischneider auszuputzen und das Mahdgut per Harke in die erste Reihe zu verbringen, so dass es jetzt von einem beauftragten Landwirt mit dem Ladewagen aufgenommen und an anderer Stelle wieder ausgestreut werden kann. 

Die in der vorigen Woche geschnittene Kanadische Goldrute wurde getrennt vom restlichen Mahdgut zum Abtransport auf einen Haufen verbracht. 

Auch bei diesem Pflegeeinsatz zeigte sich der neue Hochgras-Kreiselmäher von seiner besten Seite. 

Burkhard Brinkmann

Kreiselmäher besteht Feuertaufe!

Lange hatte man auf den Tag warten müssen, an dem der von der Biologischen Station angeschaffte und dem NABU-Kreisverband Unna zur Verfügung gestellte Hochgras-Kreiselmäher zum ersten Einsatz kommen sollte, um festzustellen, ob die vom Hersteller gemachten Angaben auch der Realität entsprechen.

Und man kann und muss mit Fug und Recht sagen, dass die Erwartungen, die man an das Gerät gestellt hatte, weit übertroffen wurden.

Hatte man in den letzten Jahren immer auf den Einsatz mit dem Balkenmäher gezählt, galt es jetzt nach einer Alternative Ausschau zu halten, da zunehmend die Wiesenflächen verfilzten und das Harken des Mahdgutes deutlich erschwert wurde, weil der Balkenmäher trotz scharfer Messer teilweise das Gras je nach Beschaffenheit runterdrückte oder vor sich herschob. Erst später beim Harken stellte man fest, dass manchmal über eine längere Strecke das Gras gar nicht gemäht wurde. Selbst ein Gegenmähen brachte nicht den gewünschten Erfolg.

So hielt man Ausschau nach Händlern bzw. Herstellern von Hochgrasmähern und man wurde fündig bei einer Firma in Bremen. Prospektmaterial wurde angefordert. Schnell war der Entschluss gefasst, es mit so einem Gerät mal auszuprobieren, und als dann noch die Biologische Station mit Fördergeldern die Anschaffung dieses wertvollen Gerätes ermöglichte, hatte sich der Kreis ruckzuck geschlossen und der Hochgras-Kreiselmäher wurde bestellt.

Als jetzt die Kanadische Goldrute in der Edelwiese eine Höhe von ca. 1 m erreicht hatte und kurz vor der Blüte stand, war der Zeitpunkt gekommen, ihnen den Garaus zu machen.

Anfangs noch ein wenig skeptisch, aber nach ein paar Metern Fahrt durchs dichte Grün waren alle Zweifel wie weggeblasen und alle anwesenden Wiesenmahd-Fachleute waren sich einig:

                                   DAS GERÄT IST SPITZE !!!

 

Noch ein paar technische Einzelheiten für Interessierte:

Antriebsmaschine:     HONDA

Hubraum:                   389 cm3

Motorleistung:             13 PS

 

Ferner kann das Arbeitsgerät auch mit einem Sulky gefahren werden, so dass ein Hinterherlaufen wie beim Balkenmäher nicht erforderlich ist.

Eine kleine Bedienungseinführung wurde allen Anwesenden erteilt, die Sicherheitsvorschriften sollten aber nochmals an alle Bediener schriftlich verteilt werden.

Und zum Schluss noch ein ganz wichtiger Vorteil beim Einsatz dieses neuen „NABU-Mitgliedes“:

Nach der Mahd fällt das erste lästige Harken und „In-Reihe-Ziehen“ flach, da der Kreiselmäher das Schnittgut exakt in Reihe zum Trocknen legt.

 

Burkhard Brinkmann

Naturerlebnistage des Willy-Brandt-Gymnasiums in Bergkamen

Die jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit in der Natur zwischen der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen - ihrem Lehrer Herrn Middendorf und den Schülerinnen und Schülern - fand in der Woche vor Pfingsten einen neuen Höhepunkt.
An den Naturerlebnistagen, wo jedes Jahr das Klassenzimmer mit der Natur unter freiem Himmel getauscht wird, war in diesem Jahr erstmals auf Einladung der NABU-Kreisverband Unna mit Teilnehmern der Ortsgruppe Kamen/Bergkamen/Bönen dabei, um mit einem Projekt den Schülern den Sinn der Arbeit mit und in der Natur näherzubringen.
Man verständigte sich auf den Bau eines Insektenstandes, um den Schülerinnen und Schülern in der Praxis zu verdeutlichen, wie man den Insekten behilflich sein kann, um sich zu vermehren und so die Artenvielfalt unterstützt. Viele Fragen konnte man an den zwei Tagen, die der NABU anwesend war und fleißig gewerkelt hat, beantworten, und man merkte auch, dass die Schülerinnen und Schüler sich für die Natur interessierten, zumal sie noch in einem Alter sind, wo man sie erreicht und sensibilisieren kann. Einer weiteren Zusammenarbeit mit der Schule dürfte also nichts im Wege stehen!

Burkhard Brinkmann

Himmelfahrt-Wanderung durch den Mühlenbruch.

Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein trafen sich über 50 naturinteressierte auf dem Gut Velmede, um mit dem NABU durch den Mühlenbruch zu wandern. Zuerst machte die Gruppe einen Halt, bei unserer einheimischen Orchidee, der Breitblättrigen Stendelwurz auch liebevoll 'Helleborinchen' genannt. Bernd Margenburg informierte über die Methode wie diese Orchidee die Bienen in die Falle lockt. Nämlich mit Lockstoffen, wenn die Biene sich an dem Nektar laben will, wird ihr ein Pollenpacket auf den Kopf geklebt. Bei einem weiteren Anflug auf eine Orchidee wird diese dann bestäubt.
In dem Feuchtgebiet riefen einige Vögel, einer sogar seinen Namen, der Zilpzalp. Desweiteren waren Teichrohrsänger, Buchfinken, Mönchsgrasmücken, Rotkehlchen, Zaunkönig und noch diverse Meisen zu hören. Auf den Rückweg ließ eine Nachtigall ihren Warnruf ertönen, nach einiger Zeit wußte man auch warum, sie führte ihre flüggen Jungen.
Nach ca. 2 Stunden war die Wanderung vorüber. Anschließend stärkten sich die Teilnehmer mit kalten Getränken, Kaffee und Kuchen Viele interessante Gespäche wurden geführt, Erfahrungen ausgetauscht, wer wollte nahm sich Informationsmaterial mit.
Der NABU bedankt sich herzlich bei allen Spendern und den Organisatoren dieser Familienwanderung.

Ilona Jädtke

Orchideen in Vollblüte

10.000 blühende Orchideen boten den Teilnehmern der Orchideenwanderung in Bergkamen Heil einen beeindruckenden Anblick. Trotz einsetzenden leichten Regens hatten sich über 40 Naturfreunde, darunter auch Mitglieder vom NABU-Oberhausen und NABU-Bochum, eingefunden, um die Knabenkräuter am Wegesrand zu bewundern. Neben Information zur Biologie der Orchideen ging der Exkursionsleiter, Bernd Margenburg, auf den Lebensraum Feuchtwiese ein. Nur dem Einsatz der Ortsgruppe Kamen/ Bergkamen/ Bönen im NABU Kreisverband Unna sei es zu verdanken, dass dieser überregional bedeutsamen Orchideenstandort erhalten blieb. Auch hier ist der Erhalt der Natur Naturschützern und nicht Politikern zu verdanken, wie er mit dem Hinweis auf den geplanten Dino-Gewerbepark ausdrücklich betonte! Auf der östlichen Wiesenseite informierte Rolf Böttger über die Wald-Eidsechsen, die am Rand der Orchideenwiese einen passenden Lebensraum gefunden haben. Sie profitieren von den Insekten, die an und von den verschiedenen Wiesenpflanzen leben. Um den Lebensraum des Breitblättrigen Knabenkrautes auch zukünftig zu erhalten, bedarf es wieder vieler fleißiger Helfer, wenn am 3. September 2011 der NABU zum Abtragen des Mahdgutes aufruft. Naturschutz gibt es halt nicht zum Nulltarif, während Naturzerstörung oft mit zumindest üppigen Gewinnversprechen einhergeht! Der Erhalt unserer Natur kostet Arbeitskraft und Geld. Nach der Wanderung fanden die Exkursionsteilnehmer noch NABU-Informationsmaterial auf dem INFO-Tisch mit unserer Spendendose. Wer den NABU beim Erhalt der Orchideenwiese unterstützen will, sei auf unser Spendenkonto und für die dauerhafte Sicherung dieses Lebensraumes auf unser Stiftungskonto hingewiesen (s. Spenden auf unserer Homepage).

 

Bernd Margenburg

Orchideen-Exkursion mit den „Lions“ in der Edelwiese

Ein lang ausgesprochener Wunsch, die Orchideenwiese einmal während der Blühphase zu besuchen, ging in Erfüllung. Der Lions-Club BergKamen, der schon seit Februar 2007 die Pflegemaßnahmen in der Gemarkung Reck – Kamer Heide Flur 2 unterstützt, war nach Absprache mit dem Paten der gepachteten Fläche, Burkhard Brinkmann, der Einladung gefolgt, um bei einem Spaziergang die Orchidee, das Breitblättrige Knabenkraut, zu betrachten, die sonst nur vom Bild her bekannt war.

Im Gänsemarsch ging es dann am 20.05.2011 in die Wiese, und ein „Aah“, ein „OoH“ und ein „Ach, wie wunderschön“ war nicht zu überhören.

Allgemeine Begeisterung über die prachtvolle Blütenentwicklung, nicht nur von der Orchidee, sondern auch von vielen anderen Wildblumen wie Kuckuckslichtnelke, Günsel, Sumpfvergissmeinnicht, Sumpfdotterblume, Hahnenfuß und Gilbweiderich, war zu spüren und ich denke, dass jeder, der seine Manpower in die Wiese, die sich mittlerweile zu einer echten „Edel“-Wiese entwickelt hat, eingebracht hat, stolz darauf war, dass sein körperlicher Einsatz nicht umsonst war.

Nach der Exkursion hatte der Initiator dieses Ausfluges, Herr Middendorf, zu sich auf sein Anwesen eingeladen und ein gemeinsames Grillen bei kühlen Getränken ließ den wunderschönen Abend bis weit nach Mitternacht ausklingen.

Ein besonderes Highlight als Dankeschön von den Lions für die Führung durch die Wiese:

Der NABU darf sich bei der Fa. Brumberg in Kamen eine Gefriertruhe für die Pflege seines hochwertigen Herbariums abholen!

 

Burkhard Brinkmann

NABU-Infostand auf dem 1. ALGAMA in Bönen

Zusammen mit dem Imkerverein Bönen präsentierte sich der NABU-Kreisverband auf Einladung der Organisatoren Dr. Becker und Dr. Baumgart am 15.05.2011 auf dem 1. Altenbögger Gartenmarkt (ALGAMA) mit einem Infostand.  

Bei wechselhaftem, aber auch über große Strecken sonnigem Wetter riss der Besucherstrom nie ab – so viele Menschen und Blumen hatte der vor Jahren umgestaltete Marktplatz seit langem nicht gesehen. Nachdem der Wochenmarkt in die Fußgängerzone verlegt wurde, fristete dieser Standort im Ortsteil Altenbögge ein tristes Dasein. Aber an diesem Sonntag war „Leben in der Bude“ 

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen waren gekommen, um sich bei den vielen Anbietern aus der Region mit Blumen der Saison einzudecken; Essens- und Getränkestände rundeten das Angebot ab. 

Auch an Informationsstände in Sachen Natur und Umwelt war gedacht worden. So durfte der NABU auf viele gezielte Fragen Rede und Antwort stehen. 

Insbesondere waren die Sonderaktionen wie Handy- und Tonerkassetten-Recycling aber auch die Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ Thema für viele interessante Gespräche. Die Leute kamen gezielt auf unseren Stand zu, weil sie in den vergangenen Wochen mehrfach durch die Presse auf uns aufmerksam wurden. Pressearbeit zahlt sich eben aus, und man kann mit Fug und Recht fast schon behaupten, dass sich der NABU auch in Bönen schon zu einer bekannten Größe entwickelt hat.  

Eine gut gefüllte Spendendose ließ die zahlreichen Standbetreuer (3) trotz des wechselhaften Wetters versöhnlich stimmen. 

Eine Neuauflage des 1. Altenbögger Gartenmarktes ist bereits angedacht.

 

Burkhard Brinkmann

Stunde der Gartenvögel bei Haus Volkermann

Bei recht schönen Wetter mit etwas Wind trafen sich zehn Intressierte zur Vogelbeobachtung. Karl-Heinz Kühnapfel erklärte zu den Vögeln auch ihre Stimmen, die er super gut nachahmen konnte. Es wurden unter anderem Ringeltaube, Amsel, Buchfink, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke und weitere 14 Arten gezählt, sodass wir auf insgesamt 19 Arten kamen. Einige der hier aufgehangenen Nistkästen waren schon von Kohl-und Blaumeise angenommen. Ein wenig vermisst wurde der Zaunkönig, der Hausrotschwanz und die Heckenbraunelle. 

Auf dem Gelände von Haus Volkermann gibt es auch eine ungemähte Wiese, hier wurde die Vielfalt der Pflanzen bestimmt, so konnte man Hirtentäschel, Platterbse, Storchschnabel, Schafgarbe, Hahnenfuß und einige andere Pflanzen bestaunen. Deutlich sah man hier die Unterschiede zwischen Einfalt (Rasen) und Vielfalt (Wildwiese).
Insgesamt war es eine erfolgreich Zusammenarbeit mit Haus Volkermann und dem NABU Kreisverband Unna.

 

Ilona Jädtke und Karl-Heinz Kühnapfel

Bär-Lauch in schönster Blüte

Am 04.05.2011 um 18:30 fand die naturkundliche Exkursion zu den Bär-Lauch-Beständen im Waldgebiet „Böner Berg“ statt. 16 Teilnehmer nahmen an der Exkursion teil. Sie konnten ein Blütenmeer des Bär-Lauchs bewundern. Der Bär-Lauch hat aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung Einzug in vielen Küchen gehalten. Daher wird Bär-Lauch in den letzten Jahren vermehrt gesammelt. Aus naturschutzfachlicher Sicht sollte pro Pflanze nur ein Blatt und nur kleine Mengen für den Eigenbedarf gesammelt werden. Nie sollte der gesamte Bestand geplündert werden. Da die Blätter des Bär-Lauchs den Blättern des Maiglöckchens, des Gefleckten Aronstabes und der Herbst-Zeitlosen ähneln, die alle giftig sind, wurden die Merkmale eingehend erklärt. Nur wer Bärlauchblätter im blütenlosen Zustand richtig bestimmen kann, sollte sammeln. Der Bärlauch hat viele Namen. Im Volksmund wird Bärlauch auch als Wilder Knoblauch, Wilder Lauch, Waldknoblauch, Waldlauch, Rams, Hexenzwiebel oder auch Zigeunerlauch genannt. Mit wissenschaftlichen Namen heißt der Bärlauch Allium ursinum. Neben den Bärlauch wurden auch andere Frühjahrsblüher am Wegesrand vorgestellt.

 

Karin Margenburg

NABU-Infostand auf der Messe „Natur und Garten“ in Bergkamen-Heil

Wie in jedem Jahr präsentierte sich der NABU-Kreisverband Unna am 08.05.2011 mit einem großen Info-Stand auf der Messe „Natur und Garten“ an der Ökologiestation in Bergkamen-Heil. Zahlreiche Aufbauhelfer hatten in Rekordzeit das Zelt aufgebaut; die Bestückung der Tische überließ man den routinierten Frauen.
Schon vor Beginn der Messe um 12.00 Uhr wurde der Infostand aufgesucht; offene Fragen über Natur und Umwelt wurden beantwortet. Auch das Glücksrad mit vielen Fragen rund um die Natur kam wieder zum Zuge und war zeitweise dicht umlagert.
Erfreulich war in diesem Jahr die Zahl der Standbetreuer. Zeitweise war das Zelt überfüllt, da die NABU-Kinder- und Jugendgruppe um Anke Bienengräber ihren zugeteilten Platz überbeanspruchte. Auch hier war das Interesse an den Angeboten des Nachwuchses sehr groß – hoffentlich bleibt es so!
Erfreut zeigten sich die Organisatoren über die Besuche zweier Damen, die der Einladung des Kreisverbandes gerne gefolgt waren. Zum einen war es Gitta Richter von der NABU-Landesgeschäftsstelle Düsseldorf, die bereits zum 2. Mal Gast auf der Ökologiestation war. Zum anderen war es Sabine Zimpel von der Regionalstelle Ruhr, die ihren Antrittsbesuch beim NABU-Kreisverband Unna absolvierte, um sich zu informieren über die Möglichkeiten, die das Umweltzentrum auch für den NABU bereithält, und um die Personen kennenzulernen, mit denen sie schon per E-Mail Kontakt hatte, sich aber dahinter kein Gesicht vorstellen konnte. Sie war sehr angetan von unserem Info-Stand, aber auch von dem Angebot der Ökologiestation hinsichtlich Umweltpädagogik und hat uns gebeten, sie wieder einzuladen, wenn wir uns wieder mit einem Info-Stand präsentieren. Sie sagte uns Hilfe in vielerlei Richtungen, wie z.B. Pressearbeit, zu, die wir dann auch gerne in Anspruch nehmen werden.
Das Wetter an diesem Tage war grandios – geradezu der Garant für eine gelungene Veranstaltung. Am Nachmittag gegen 16.00 Uhr wurde dann das Zelt wieder abgebaut und verpackt, auch diesmal wieder von zahlreichen Händen in Rekordzeit. 

Eine gut gefüllte Spendendose rundete das Ergebnis dieses Info-Standes ab.

 

Burkhard Brinkmann

NABU-Infostand beim Maibaumfest am Perthes-Heim

Auf Einladung durch die Organisatoren des Maibaumfrestes durfte sich der NABU am 30.04.2011 am Perthes-Heim in Südkamen mit einem Infostand präsentieren.

Da in den vergangenen Jahren gesteigertes Interesse an unserem Pavillon bestand, wurde der Einladung gerne Folge geleistet. Bei schönstem Frühlingswetter machte es dann auch Spaß, den vielen Fragen und Interessen Rede und Antwort zu stehen.

Zu allem wurde ein neues Mitglied gewonnen – eine Bürgerin aus Bönen-Nordbögge – die sich auch gerne bereit erklärte, am aktiven Vereinsleben teilzunehmen. Auch unsere Sonderaktionen wie Handy-Reccling und „Schwalbenfreundliches Haus“ waren Gesprächsthema an diesem Tag.

Fazit: 1 gewonnenes Mitglied, mehrere Nisthilfen an Interessenten vermittelt, Althandy-Zusagen, Schwalbenliebhaberliste erweitert und zudem noch eine gut gefüllte Spendendose – ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

Burkhard Brinkmann

NABU-Info-Stand beim Aquarianerverein „Noah“ in der Gesamtschule in Kamen

Auf Einladung des Aquarianervereins „Noah“ durfte sich am 10.04.2011 der NABU auf der 3. Zierfisch- und Wasserpflanzenbörse in der Gesamtschule Kamen mit einem Info-Stand präsentieren. 

Mitglieder der NABU-Ortsgruppe Kamen/Bergkamen/Bönen betreuten einen umfangreichen Info-Tisch, der alle Interessierten zufriedenstellte. Obwohl man erst glaubte, dass sich Aquarianer eher für Flora und Fauna innerhalb der eigenen vier Wände interessieren, so war man an diesem Tage eines besseren belehrt worden und man erkannte, dass auch die Natur draußen nicht im Gegensatz zu der Vivaristik stehen muss (Vivaristik = Pflege und Zucht von Tieren in einem, dem natürlichen Lebensraum möglichst nahe kommenden, künstlich durch den Menschen geschaffenen Lebensraum). 

Der Info-Stand des NABU war teilweise dicht umlagert und sehr gute Gespräche wurden geführt. 

Die nur 4 Stunden dauernde Börse brachte eine beträchtliche Spendensumme zusammen, so dass der Zusage zur Einladung zu dieser Veranstaltung Rechnung getragen wurde. 

Eine weitere Zusammenarbeit bzw. weiterer Kontakt zu den Aquaristik-Freunden ist angedacht, zumal auch der Kontakt zu Ichthyologen (Fischkundlern) für den GEO-Tag der Artenvielfalt in Aussicht steht.

Burkhard Brinkmann

Orni-Kurs Bergehalde Großes Holz

Bei schönstem Sonnenschein trafen sich 57 naturbegeisterte und wanderfreudige Vogelgucker auf dem Haldenparkplatz zum Orni-Kurs, einer Gemeinschaftsveranstaltung der VHS Bergkamen und dem NABU. Es begrüßte uns der Kursleiter Karl-Heinz Kühnapfel und mit lautem Gesang das Rotkehlchen gefolgt von einem Zilpzalp. Eine Graugans drehte ihre Runde und landete auf dem Teich am Haldenfuß.

Oben auf dem Plateau sangen die Feldlerchen und Wiesenpieper die uns ihren Balzflug zeigten. Nur hier sind diese Vögel noch regelmäßig zu beobachten, in der heimischen Feldflur sucht man sie oft vergebens. Bei wärmeren Temperaturen zeigten einige Mäusebussarde ihre Balzflüge und an dem ersten Teich gingen zwei Bekassinen hoch. Als Höhepunkt des Vormittages konnten noch ein ziehender Rotmilan und eine von einer Rabenkrähe gehasste durchziehende Sumpfohreule beobachtet werden. Ein äußerst seltenes Schauspiel. Kurz darauf erfreute noch eine Tannenmeise die Beobachter. Dieser schöne Morgen ging nach ca. 3 Std. am Schwanenweiher zu Ende. Dort konnten schon die ersten Schildkröten beim Sonnenbaden gesehen werden. Unter anderem waren auch noch Stockenten, Reiherenten und Graureiher zu sehen.

 

Ilona Jädtke / Karl Heinz Kühnapfel

NABU auf dem Frühlingsfest der Gärtnerei Deifuß in Kamen-Altenmethler

Erstmals in diesem Jahr durfte sich die NABU-Ortsgruppe Kamen/Bergkamen/Bönen auf Einladung der Gärtnerei Deifuß in Kamen-Altenmethler mit einem Infostand präsentieren.

Bei herrlichstem Frühlingswetter und strahlendblauem Himmel ließen es sich die zahlreichen Besucher nicht nehmen, die vielfachen Angebote an den Ständen zu bestaunen und auch zu erwerben.

Kunstgewerbe, Osterbastelartikel aber auch Süßigkeiten, Gemüse und Obst waren auf der Liste, die für jedes Herz etwas bot.

Fürs leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt; Grillwürstchen, Pommes, Bruschetta, aber auch Torten, Blechkuchen in allen Variationen ließen die Feinschmecker auf ihre Kosten kommen.

Aber auch das Interesse an unserem Infostand ließ nicht zu wünschen übrig. Zahlreiche Fragen, die zufriedenstellend beantwortet wurden, zeigten, dass durchaus positives Interesse an der Natur vorhanden ist und dass der NABU auch eine bekannte Größe in der näheren Umgebung ist. Wurde vor Jahren noch gefragt, „was heißt eigentlich NABU?“, so kommt man doch heute sehr gezielt mit einer Frage auf den Infostand zu.

Alles in allem war die Teilnahme an diesem Frühlingsfest ein voller Erfolg für die Standbetreuer, zumal eine stattliche Spendensumme zusammenkam und dazu noch ein neues Mitglied geworben werden konnte.

 

Burkhard Brinkmann

Krötenschutzaktion in Unna-Billmerich am 26.02.2011

Foto: R. Brinkmann
Foto: R. Brinkmann

In rekordverdächtiger Zeit von ca.1 1/2 Stunden wurde am letzten Februarwochenende der  Krötenschutzzaun an der Buschstrasse in Unna-Billmerich errichtet – kein Wunder, standen dem Organisator der Aktion, Andreas Förster, von der Ortsgruppe Unna doch ca. 30 Erwachsene und nahezu ebenso viele Kinder tatkräftig zu Seite. Während die Großen den ca. 250 m messenden Geflechtzaun auf der Pferdekoppel in die richtige Form brachten, die Haltestäbe verankerten und die Fangeimer in der Erde versenkten, sammelten die Kleinen emsig Moos und Äste in den Gehölzen der Umgebung, um die Fanggefäße damit auszustatten. Das Gros der Helfer bildeten dabei Schülerinnen und Schüler der angrenzenden Liedbachschule, die zusammen mit ihren Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern gekommen waren, um bei der diesjährigen Krötenschutzaktion wieder dabei zu sein. Die Grundschule, die sich zu Recht auch als „Schule im Grünen“ bezeichnet, ist nämlich seit 1988 feste Aktionspartnerin des NABU in Sachen Amphibienschutz. So wird nicht nur beim Auf- und Abbau des Zaunes tatkräftig angepackt, sondern die 3. und 4. Klassen der Schule übernehmen auch die tägliche Kontrolle der Eimerfallen sowie die Erfassung und das Aussetzen der Tiere. Hautnah erleben die Kinder somit praktisch angewendeten Artenschutz in direkter Nachbarschaft zur Schule, und das Thema Amphibien ist längst zum festen Bestandteil des Unterrichts geworden. Aber nicht nur Helfer aus dem Umfeld der Schule fanden sich an diesem Samstag zur Aktion ein, sondern auch Mitglieder des Billmericher Schützen- und Heimatvereins, der erst im September letzten Jahres ins Leben gerufen wurde. Unterstützung aus den eigenen Reihen boten derweil Renate und Burkhard Brinkmann mit Ihrem mobilen Infostand. Broschüren, Poster, Steine mit Naturmotiven und Buttons fanden reißenden Absatz bei Jung und Alt. Auch das leibliche Wohl wurde nicht vergessen – so versorgte Andrea Förster die Schar der Naturfreunde mit Getränken und Plätzchen.
Ungeduldig warten die Schulkinder nun darauf, endlich Kröten einsammeln zu können.
Doch wie es aussieht, wird Petrus die braunen Frühlingsboten angesichts der Trockenheit und der nächtlichen Kälte noch ein paar Tage in Ihren Winterquartieren halten. Hoffentlich haben die Kinder dieses Jahr Glück wie Ihre Vorgänger in 2010, die immerhin 133 Erdkröten und 2 Bergmolche vor dem Straßentod auf der Buschstraße bewahren konnten.

 

Andreas Förster

Nistkastenreinigung
Nistkastenreinigung

 

Nistkastenaktion der NABU-Kindergruppe am 12.02.2011

Nachdem es den ganzen Vormittag geregnet hatte, kam passend zu Beginn der Nistkastenaktion im Königsborner Kurpark die Sonne heraus! Unter der Leitung von Mareike Born und mit tatkräftiger Unterstützung der Lehramts-Studentinnen Melanie und Madeleine sowie einer engagierten Mutter sollten die sieben an der Aktion teilnehmenden Kinder versuchen, möglichst viele der im Park hängenden Nistkästen zu reinigen. Doch bevor es an die Arbeit ging, gab es eine kleine Einführung durch den Hobby-Ornithologen Michael Freese, welcher sich zunächst erkundigte, welche Vogelarten die Kinder bereits kennen. Nach etwa 20 aufgezählten Arten stand schnell fest, dass die Kinder schon einiges über Vögel wissen. Die Liste hätte weit länger werden können, doch beschränkten wir uns anschließend auf die Arten, welche wir im Kurpark tatsächlich entdecken können. So fielen beispielsweise der Kakadu und der Steinadler aus der Liste - die Blaumeise, das Rotkehlchen und der Spatz waren hingegen Arten, bei denen wir uns sicher waren, dass sie den Kurpark bevölkern. Nur welche Vogelarten nutzen denn überhaupt die vom Menschen zur Verfügung gestellten Nistkästen? Die Ringeltaube und die Rabenkrähe sind erstens zu groß für die kleinen Öffnungen und zweitens bauen sich lieber ihre eigenen Nester, da sie keine Höhlenbrüter sind. Der Buntspecht ist zwar ein solcher Höhlenbrüter, aber er zimmert sich in jedem Jahr seine eigene neue Bruthöhle. So stellte sich am Ende heraus, dass es neben wenigen anderen Arten hauptsächlich die Blau- und die Kohlmeise sind, welche die Nistkästen mit dem kleinen runden Einflugloch annehmen und darin brüten. Abschließend erfuhren die Kinder noch, wieso der Mensch überhaupt Nistkästen für die Vögel anbringt und wieso diese einmal im Jahr kontrolliert und gereinigt werden sollten. Nach der kurzen Einführung schritten die Kinder zur Tat und reinigten etwa ein Dutzend Nistkästen. Einige hingen im Bereich der Jugendkunstschule, drei bis vier konnten im Kaffeewald entdeckt und gesäubert werden, ein letzter wurde nahe der Tennisplätze inspiziert. In jedem einzelnen fanden die Kinder Nester aus Moos, Tierhaaren und anderen Nistmaterialien. Bei einem Nistkasten hatte jemand das Einflugloch mit Lehm verkleinert. Es stellte sich heraus, dass dies ein Kleiber gewesen sein muss, der dafür bekannt ist, vorhandene Löcher, beispielweise das einer ausgedienten Spechthöhle, für seine individuellen Bedürfnisse anzupassen. In einem anderen Nistkasten fanden die Kinder winzige Eier, aus denen im letzten Jahr leider keine Küken geschlüpft sind. Da nicht alle Kinder gleichzeitig die Leiter zum Erreichen des jeweiligen Nistkastens erklimmen konnten, nutzten die unten gebliebenen die Zeit, um nach weggeworfenem Müll Ausschau zu halten und ihn einzusammeln. Zum Abschluss der Reinigungsaktion konnte die Gruppe noch einen Kranichzug beobachten, welcher aus seinem Winterquartier kommend den Kurpark in Richtung Nord-Ost überflog.

Insgesamt war die Nistkasten-Aktion ein lehrreiches und erfolgreiches Ereignis, bei welchem die Kinder ihr Wissen präsentieren und erweitern konnten und jede Menge Mut beim Besteigen der Leitern bewiesen. Die Vögel werden es ihnen mit wunderbaren Frühlingskonzerten und jede Menge Nachwuchs danken!

Michael Freese

 

Exkursion zum Möhnesee

Am 30.01.2011 führte der NABU Kreisverband Unna gemeinsam mit dem NABU Dortmund interessierte Vogelgucker an den Möhnesee. Unter der bewährten Führung von Dr.Erich Kretzschmar und Karl-Heinz Kühnapfel trafen sich die Teilnahmer, insgesamt 27 Personen, am Möhnevorbecken.
Bei herrlichem Winterwetter mit frostigen Temperaturen erkundeten die Teilnehmer den leider schon weit zugefrorenen Möhnesee. Wenige Wasservögel waren zu sehen aber auf den eisfreien Flächen schwammen genau die erwarteten Arten .Gänsesäger, balzende Schellenten, kleine quirlige Zwergtaucher erfreuten die Besucher. Zwischen Tafel-und Reiherenten rasteten auch Gruppen von Möwen . Es wurden Lachmöwen, Sturmmöwen und Silbermöwen gut erkannt. Beim Einsatz stark vergrößernder Optik gelang auch die Bestimmung von 2 alten Steppenmöwen. Unterhalb der Sperrmauer zeigte sich bei herrlichem Licht ein Mittelspecht, welcher die Digitalkameras heißlaufen ließ. Kleinvögeln waren, außer ein paar Kohl-und Blaumeisen ,kaum zu sehen. Tannenmeise und Kleiber sangen aber schon eifrig. Mäusebussard, Graureiher und ein Trupp Kormorane überflogen die Wasserfläche.
Die Anzahl der erfassten Arten blieb unter 30. Es wurden interessante Gespräche geführt, viele Fragen von den Experten geklärt und die Heimfahrt der sehr zufriedenen Teilnehmer fand erst am späten Mittag statt.

Karl-Heinz Kühnapfel.

Stunde der Wintervögel Foto: I. Jädtke
Stunde der Wintervögel Foto: I. Jädtke

Stunde der Wintervögel

Die Stunde der Wintervögel in einem Privatgarten in Bergkamen-Oberaden fand reges Interesse.Gut 25 Naturfreunde trafen sich, um nach den Vögeln ausschau zu halten. Der Sperber jagte über den Garten hinweg. Aber nach kurzer Zeit kamen die Singvögel wieder. Zwei Buntspechte, ein Mittelspecht, den Kleiber, Kohl.- und Blaumeisen, Buch.-Grün.-Distelfink. Und einen Tag vorher waren auch noch 7 Bergfinken zu sehen.
Dieser schöne Tag ging mit entspannten und sehr guten Gesprächen nach drei Stunden zu Ende. Aber vorher durften sich alle noch bei Würstchen und Glühwein stärken.

Ilona Jädtke

Termine im Oktober

Mo., 02.10.2017 Vorstands- und Beiratssitzung

Sa., 14.10.2017, 12 bis 18 Uhr
Tag des Apfels auf der Ökologiestation in Bergkamen-Heil | Westenhellweg 110

So., 15.10.2017 Ornithologiekurs von Karl-Heinz Kühnapfel im NSG Beversee

Mi., 18.10.2017 Stammtisch – NABU Ortsgruppe Selm

Do., 26.10.2017 Stammtisch – NABU Ortsgruppe Kamen/Bergkamen

Achtung die November-Sitzung findet in Schwerte statt!

Mo., 06.11.2017 Vorstands- und Beiratssitzung