Aktivitäten 2013

 

Pflegeaktion Feldweg

Feldwegbiotop für die kommende Vegetationsperiode „fit gemacht“

Foto: Andreas Förster
Foto: Andreas Förster

Am 5.Oktober trafen sich NABU-Mitglieder und naturinteressierte Bürger auf der Wilhelmshöhe in Unna-Billmerich zur finalen Herbstmähaktion, um die östlich gelegenen Säume und Raine des Feldwegbiotops „Kluse“ vom dichten, teils lagernden Vegetationspelz des Sommers zu befreien und um sie somit auf die kommende Vegetationsperiode vorzubereiten. Der für den Nachmittag angesagte Regen blieb erfreulicher Weise aus, und so bereitete das Mähen, das Zusammenharken und Abtragen des Schnittguts allen Aktivisten Spaß. Um Rückzugs- und Überwinterungsmöglichkeiten für Insekten zu belassen, blieben einige Vegetationsstreifen von der Mahd verschont. Da bereits am Vortag ein Teil der Säume geschnitten wurde, darüber hinaus zahlreiche helfende Hände kräftig mit anpackten, konnte die Naturschutzaktion nach zweieinhalb Stunden beendet werden.

 

Seit ca. 15 Jahren pflegt die NABU-Ortsgruppe Unna in Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Unna den Feldweg „Kluse“, der eigentlich ein aufgelassener Kreisstraßenabschnitt ist, auf dessen Rändern und Böschungen sich über Jahrzehnte hinweg eine artenreiche Saum- und Feldrainflora behaupten konnte. Die Pflanzengemeinschaft, bestehend aus Dorniger Hauhechel, Wiesenknautie, Wirbeldost, Oregano und Großem Odermennig, war früher auf dem Unnaer Haarstrang wesentlich häufiger anzutreffen. Heute ist sie durch die intensive Landwirtschaft, das illegale Ablagern von Gartenabfällen und durch falsche oder ausbleibende Pflegemaßnahmen stark zurückgegangen. Auch auf den Rändern des Feldwegbiotops drohte diese Vegetation Ende der 90er Jahre durch die massive Zunahme nährstoffliebender, äußerst häufiger Pflanzen, insbesondere durch die Große Brennnessel und das Klettenlabkraut, nahezu völlig verdrängt zu werden.

 

Dank der Mähaktionen des NABU und des städtischen Umweltamtes konnte dem Schwund der schützenswerten Saum- und Rainpflanzen jedoch entgegengesteuert werden. So sind die Bestände inzwischen deutlich individuenreicher geworden, und sie haben sich ausgebreitet, wovon mehr und mehr Wildbienen, Käfer sowie Feld- und Laubheuschrecken profitieren. Heute kann man an warmen Hochsommertagen nicht nur dem Schwirren des Großen Grünen Heupferdes lauschen, sondern auch dem knarrenden Gesang der Zwitscherschrecke. Auch die Liste der beobachteten Tagfalter kann sich inzwischen mit 14 verschiedenen Arten sehen lassen – darunter Mauerfuchs, Waldbrettspiel, Kleiner Feuerfalter und Postillion.

 

Damit die Artenvielfalt erhalten bleibt, sind auch weiterhin Pflegemaßnahmen erforderlich, die aber nur mit Hilfe engagierter Naturfreunde und mit Unterstützung des Umweltamtes bewältigt werden können. Für den Winter 2014 sind Gehölzpflegemaßnahmen im Feldwegbiotop geplant. Der Termin wird im Laufe des Dezembers bekannt gegeben. Helfer sind herzlich willkommen.

 

Andreas Förster

NABU-Ortsgruppe Unna

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Vogelzug in den Tod

Bauernmarkt in Fröndenberg am 06.Oktober 2013

Foto: Sabine Zosel
Foto: Sabine Zosel

Immer gut besucht war der Stand des NABU - OG Fröndenberg auf dem Bauernmarkt in Fröndenberg am 06.Oktober 2013

 

Für das vorgestellte Thema "Vogelzug in den Tod" zeigten viele Bürger großes Interesse.

In vielen Gesprächen wurde das Publikum über die Problematik des Vogelfangs und des Vogelabschusses während des jährlichen Vogelzugs über Südeuropa informiert. Anhand von Prospekten, Plakaten und Filmmaterial, das zum Teil vom "Komitee gegen den Vogelmord e.V. " zur Verfügung gestellt worden war , ist versucht worden, dass ganze Ausmaß der Zugvogeljagt darzustellen. Es wurde deutlich, dass die Mehrheit der Besucher von diesem Problem in diesem großen Umfang noch nie etwas gehört hatte.

 

Besonders in einigen Landstrichen der Länder Italien, Zypern, Malta und Spanien ist das bejagen von Singvögeln auch heute noch weit verbreitet. Aber auch in Frankreich werden in einigen Regionen große Mengen Singvögel gefangen ,um sie an die "gehobene Gastronomie" für viel Geld zu verkaufen.

Die größte Vogelfanganlage der Welt befindet sich aber zur Zeit in Ägypten. (siehe NABU Zeitschrift 3/13)

Hier erstreckt sich auf einer Läge von ca. 700 km drei bis fünf Meter hoch ein Fangnetz entlang der gesamten Mittelmeerküste. Nach Schätzungen der Experten finden hier mindestens zehn Millionen Vögel pro Jahr den Tod.

Unter dem Punkt "Endstation Deutschland" wurde aufgezeigt, dass aber auch bei uns in Deutschland immer noch viele Singvögel - auch geschützte Arten - bejagt werden. Besonderes Interesse fanden hier einige Pressemitteilungen aus den letzten Wochen in denen gezielt über den illegalen Greifvogelfang in NRW in mehreren Fällen berichtet wurde.

Als Erfolg des NABU Info Standes konnten am Abend 86 Unterschriften auf der "Petition gegen den Vogelmord in Ägypten" verbucht werden.

Die Liste  mit den gesammelten Unterschriften wird über den NABU-Bundesverband an die Botschaft der Arabischen Republik Ägypten in Berlin übergeben.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema finden sie hier:

http://www.komitee.de/

http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/jagd/aegypten/15708.html

http://www.stiftung-pro-artenvielfalt.org/

 

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Mit zwölf Mark begann die Umweltrevolution

Landkauf-Stiftung für den Naturschutz vor 25 Jahren gegründet

Naturschützer Karl-Heinz Albrecht und einige Gleichgesinnte stehen am Teich des Cornelkamps am Spanierweg in Mühlhausen. Die Fläche war eine der ersten, die im Rahmen der Aktion Landkauf erworben wurde. Die Initiative kann jetzt 25-jähriges Bestehen feier
Naturschützer Karl-Heinz Albrecht und einige Gleichgesinnte stehen am Teich des Cornelkamps am Spanierweg in Mühlhausen. Die Fläche war eine der ersten, die im Rahmen der Aktion Landkauf erworben wurde. Die Initiative kann jetzt 25-jähriges Bestehen feier
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Orchideen finden ihre ökologischen Nischen

Abendwanderung Foto: Bernd Margenburg
Abendwanderung Foto: Bernd Margenburg

Auch in diesem Jahr führte der NABU wieder seine schon traditionelle Abendwanderung über den Kamen Friedhof durch. Dieser parkähnliche Friedhof bietet für viele Tier- und Pflanzenarten einen passenden Lebensraum. Auch die Breitblättrige Stendelwurz (Epipactis helleborine) hat hier ihre ökologische Nische. Auch wenn diesmal ein anderer Rundweg eingeschlagen wurde, wurde die Gruppe bereits schnell an einer Böschung fündig. Aber beim ersten Exemplar waren noch keine Blüten geöffnet. In Bereich der Trauerhalle standen dann aber auch Exemplare mit bereits einzelnen, geöffneten Blüten. Die Teilnehmer erhielten Informationen über die Bestäubungsbiologie und die Keimung dieser einheimischen Orchidee. Begleitet vom Gesang des Weidenlaubsängers (Zilpzalp), wurden am Wegesrand noch Moose und weitere Pflanzen vorgestellt. Nach dem Besuch der "12-Apostel-Kastanie" endete die NABU-Wanderung.

 

Bernd Margenburg 

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Der besondere Schmetterlingsunterricht

Aufstellen zum Gruppenbild.
Aufstellen zum Gruppenbild.

Wenn man es nicht miterlebt hat wird man es kaum glauben. Als wäre es seine Erfüllung, so blüht der bekannte Naturfotograf Rolf Prothmann auf und reißt so die Kinder vor Begeisterung mit in die Lebenswelt unserer heimischen Schmetterlinge. Durch Eltern vergangener Jahre empfohlen war es jetzt Montag, am 17.06.2013 mal wieder so weit, dass die Falter auf dem Stundenplan standen. Vom Konzept her ist jedes Kind wie ein Experte und darf so die zwei Schulstunden mitgestalten. Im Eifer der Kinder wird dann immer wieder der Naturschutzgedanke geweckt und weiter in die Familien getragen, wo die Juwelen der Lüfte zum lebendigen Gesprächsthema werden. So sprach es sich eben herum und es kam zu diesem Termin in der Ostwallschule in Lüdinghausen, wo Rolf Prothmann geschickt in die Klasse mit 28 lebhaften Kindern eintaucht und alle einzeln zu fordern und zu fördern weiß. Zum Abschied bekommt jedes Kind dann noch einen der von dem Lüner NABU-Mitglied selbst gestalteten Buttons, womit auch gleichzeitig für den Naturschutzbund geworben wird.

 

Text und Fotos: Uwe Norra

 

NABU Ortsgruppe Selm auch in diesem Jahr wieder beim Stadtfest vertreten

Im Grunde sollte das vorjährige Stadtfest, das um verschiedene Jubiläen angesiedelt war, eine einmalige Angelegenheit bleiben. Da es jedoch so gut ankam planten die Verantwortlichen für dieses Jahr eine Neuauflage.

 

Unter dem Motto "Gemeinsam können wir das" gab es vom 14. bis 16. Juni 2013 ein reichhaltiges Programm. Partystimmung am Freitag- und Samstag-Abend vor dem Bürgerhaus. Vorträge in umliegenden Gaststätten. Ein großes Feuerwerk. Und zuletzt am verkaufsoffenen Sonntag wieder die erfolgreiche "lange Tafel" auf der für den Verkehr gesperrten Kreisstraße. Mit dem Vorbild des Ruhrschnellweges aus dem Kulturhauptstadt-Jahr "Ruhr 2010" wurde die Straße zum Ausstellungsraum. Auch wenn die Tafel mit etwa 150 aneinandergestellten Tischen in diesem Jahr etwas kürzer war, war bei angenehm sommerlichem Wetter eine Menge los.

 

Eine Vielzahl von Besuchern schlenderte die Tische entlang, an denen sich Vereine, Gruppen, Nachbarschaften, Parteien, Geschäftsleute usw. der Öffentlichkeit vorstellten. An Tisch Nr. 41 präsentierte sich dabei die NABU-Ortsgruppe Selm, um zwischen Nistkastenbau und Bienenvolk alle Fragen der großen und kleinen Interessierten zu beantworten.

 

Text und Fotos: Uwe Norra

 

Exkursion: Bienen und ihre Futterpflanzen

Ortsgruppe Fröndenberg: 10 Teilnehmer trafen sich am Samstag 25.05.2013 zur Exkursion der OG Fröndenberg.

 

Bei sonnigem aber kühlen Wetter führte der Hobbyimker Jahonnes Lippert die Gruppe durch verschiedene Feldwege und Feldrandstreifen. Hier stellte er den Teilnehmern verschiedene für die Bienen wichtige Pflanzen vor. Die Problematik der fehlenden Pflanzenvielfalt u.a. durch umgepflügte Ackerrandstreifen und Spritzmitteln wurde kurz angesprochen.

 

Anschließend konnte die Gruppe die Bienenstöcke des Hobbyimkers besichtigen.

Dem Vortrag von Herrn Lippert über das Leben der Biene im Bienenstock , die Gewinnung von Honig und die Zucht von neuen Bienenstöcken wurde von allen mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.

 

Text und Fotos: Alfred Haberschuss

 

NAJU-Kinder verschönern den Fröndenberger Wald

Acht Kinder sind seit einigen Wochen aktiv dabei, das Waldgelände hinter dem Jugendtreffpunkt "Windmühle" zu entdecken und auf kunstvolle Art zu dekorieren. Jeden Dienstag Nachmittag trifft sich die NAJU-Gruppe mit Gitta Röth von 16-18.00 Uhr zu verschiedenen Aktionen und Spielen. Es werden Bäume untersucht, der kleine Bach im Tal erkundet oder im Waldboden nach Insekten und anderen Tieren gesucht. Dabei entdecken die Kinder Molche und Bachflohkrebse, Schnellkäfer, Nacktschnecken und Mauerasseln und sogar einen Feuersalamander. Gemeinsam wird beobachtet, wie sich die Tiere fortbewegen, wie sie sich tarnen und wo ihre Lieblingsverstecke sind.

 

Mit der Vielfalt der Naturmaterialien entstehen kleine Kunstwerke, die Landschaftsmodelle und Baumgeister werden zu einer hübschen Waldgalerie. Die Anfangsbuchstaben einzelner Gegenstände werden als Natur-Alphabet genutzt um daraus neue Wörter zu legen und unter den Fußsohlen spürt man die unterschiedliche Struktur von Zapfen, Moos, Laub, Erde und Ästen, die Bestandteil eines Barfußpfades sind. Mit verbundenen Augen muss man seinen Baum oder Stock wieder erkennen, beim Zapfen-Zielwerfen geht es darum, wer am meisten Fichtenzapfen in eine Erdmulde am Fuße einer Fichte trifft. Und zwischendurch entwickeln die Kinder noch ganz eigene Ideen, verwandeln sich mit einer Handvoll Farnblättern zu einem Faun oder ein paar Zweigen zu einem Hirsch, spielen als "Baumläufer" Versteckspiel hinter Bäumen und eine Schlacht um "Mittelerde". Demnächst geht es noch an die Ruhr zu einer richtigen Gewässeruntersuchung.

 

Text und Fotos: Gitta Röth

Wetter schreckt Orchideenfreunde nicht

Regen und eher herbstliche Temperaturen konnten 12 Orchideenfreunde nicht abschrecken, die Blütenpracht in Bergkamen-Heil zu genießen.

 

Bernd Margenburg berichtete über den aktuellen Stand des Orchideenschutzes im Kreis Unna und über landesweite Entwicklungen der Orchideenbestände. Gleich an der Pumpstation des Lippeverbandes erfuhren die Zuhörer, dass in einer kleinen Orchideenwiese mit 3 Orchideenarten der Bau eines Regenrückhaltebeckens geplant war. Dank der vorliegenden Kartierungsergebnisse wurde der Bauplatz verlegt.

 

Geeignete Lebensräume für unsere Wiesenorchideen sind inzwischen so selten geworden, dass wir keine einzige Fläche mehr verlieren dürfen! Zum dauerhaften Erhalt sei ein kreisweiter Biotopverbund notwendig, so der Vortragende. An der Orchideenwiese erfuhren die Exkursionsteilnehmer etwas über aktuelle Forschungen zur Bestäubungsbiologie unserer Orchideen. Nach dem Besuch der alten Kastanie endete die Orchideenexkursion genauso feucht wie sie begonnen hatte.

 

Bernd Margenburg

Familienwanderung im NSG Mühlenbruch

Foto: Ilona Jädtke
Foto: Ilona Jädtke
Diese Wanderung gibt es mittlerweile seit gut 20 Jahren und erfreut sich immer noch großer Beliebtheit. Es trafen sich am Himmelfahrtstag 09.05.2013 etwa 60 Naturinteressierte zu der Wanderung im Mühlenbruch. Udo Bennemann und Ilona Jädtke führten durch das Naturschutzgebiet und stellten den Wanderern Flora und Fauna vor.
Es gab am Privatfriedhof der Familie von Bodelschwigh eine persönliche Führung von Herrn von Bodelschwingh, der über den Familienfriedhof einiges zu berichten hatte. So zu Beispiel, dass es den Friedhof seit 1852 gibt. Das Haus Velmede befindet sich seit 1938 im Besitz der Familie.
Auf Gut Velmede fand nach etwa 2 stündiger Wanderung der Abschluss mit Kaffee und Kuchen statt. Es gab noch jede Menge Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen.
Ilona Jädtke

NABU Exkursion in das NSG Schleuse Horst und die Wälder der Alstedder Mark

Foto: Ilona Jädtke
Foto: Ilona Jädtke
9 Teilnehmer haben trotz etwas wiedriger Umstände, die Temperaturen lagen um die 8 Grad und es regnete auch 2 mal stark, den Weg zu der von Michael Dorenkamp und Dirk Niggemann geführten Tour zu den oben genannten Beobachtungsgebieten gefunden. Sogar ein Ehepaar aus Iserlohn hat sich auf den weiten Weg gemacht um die Lippeauen etwas kennenzulernen.
Gleich zu Beginn der Tour konnte ein schön singender Girlitz beobachtet werden, gefolgt von den uns ständig auf der Tour begleitenden Mönchsgrasmücken, Gartengrasmücken, Zilpzalp. Ein Kuckuck setzte sich so frei in einen Baum, dass er ohne weiteres mit dem Spektiv beobachtet werden konnte.
Es wurden einige Kohlmeisen, Blaumeisen, Zaunkönige, Rotkehlchen, Grünfinken und Buchfinken gehört.
Die Dorngrasmücke sang sehr schön und an einer Stelle konnte auch der Trauerschnäpper gehört werden, davon lenkte nur ein überfliegender Kernbeißer ab. Die Spechte machten sich rar, nur der Buntspecht konnte gehört werden.
An der Schleuse Horst konnten dann 4 Nilgänse,2 Mäusebussarde, Kanadagänse, Reiherenten, Stockenten, Kormoran und ein fliegender Eisvogel beobachtet werden, auch ein Sumpfrohrsänger war an der Schleuse zu hören. Die balzenden Baumfalken an einer frei stehenden Eiche stellten sich, wie von uns bestellt, zur Schau. Das Highlight an der Schleuse waren allerding die zahlreichen Uferschwalben die an den neu anglegten renaturierten Ufern der Lippe versuchen zu brüten, begleitet von zahlreichen Mauerseglern und ein paar Rauchschwalben.
Zurück in der Alstedder Mark hörten wir dann doch noch 5 Fitisse, Hohltaube frei sitzend auf der Hochspannungsleitung, Gartenbaumläufer und auch noch einen fliegender Eisvogel konnte gesehen werden. Um 11.30 Uhr wurde die Exkursion mit hoffentlich zufriedenen Teilnehmern beendet.

NABU-Ortsgruppe Unna und Liedbachschule feiern "Krötenschutz-Jubiläum"

Foto: Andreas Förster
Foto: Andreas Förster

Am 9. März 2013 errichtete die NABU-Ortsgruppe Unna unter der Leitung von Andreas Förster den Krötenschutzzaun an der Buschstraße in Unna-Billmerich. Für den NABU-Aktivisten jährt sich in 2013 die Amphibienschutzaktion in Billmerich zum 30. Mal. Auch an diesem Samstag stand ihm wieder die Liedbachschule aus Billmerich zur Seite. Seit 1988 ist die "Grundschule im Grünen" verlässliche Kooperationspartnerin des NABU in Unna. So hilft sie beim Zaunaufbau, kontrolliert die Fangeimer, erfasst die wandernden Tiere und setzt sie sicher aus. "Ohne die Schule wäre die Schutzaktion aus zeitlichen Gründen längst nicht mehr durchführbar", so Andreas Förster. "Herzlichen Dank" für 25 Jahre Unterstützung im Amphibienschutz.


Zum Jubiläumstermin zeigte sich das Wetter leider von einer Seite, die eine Feierstimmung nicht so recht aufkommen lassen wollte, denn Petrus öffnete pünktlich zum Aktionsbeginn die Schleusen und verwandelte das Schulgelände und die benachbarte Wiese zunehmend in eine Rutschbahn. Da sich zunächst nur wenige Helfer zur angekündigten Uhrzeit auf dem Gelände der Grundschule einfanden, wurde ernsthaft erwogen, die Errichtung des Schutzzaunes abzubrechen. Doch dann füllte sich der Spielplatz mehr und mehr mit Eltern und Schülern. Zudem fanden sich naturinteressierte Bürger ein, so dass mit der Aktion doch noch begonnen werden konnte. Nach einer kurzen Einweisung von Andreas Förster in den fachgerechten Zaunaufbau, ging es an die Arbeit. Zahlreiche fleißige Hände legten die Zaunrollen aus, gruben die Fangeimerlöcher und steckten die Haltestäbe in die Zaunmaschen. Gott sei Dank hatte der Maulwurf auf der benachbarten Weide den Winter über sein "Unwesen" getrieben und zahlreiche Hügel hinterlassen, so dass genügend Erdmaterial zum Abdichten der Zaunüberlappung zur Verfügung stand. Mit Spaten und einer Schubkarre wurde das lehmige Erdreich aufgenommen und zum Zaun transportiert. Die Kinder schwärmten aus, um Moos und Stöcke auf die Fangeimer zu verteilen. Nach ca. 2 Stunden stand der Zaun wie von Zauberhand. Nur an wenigen Stellen mussten noch Stäbe nachgesetzt und Lücken abgedichtet werden. Zum Abschluss der Aktion wurden Plätzchen und Tee gereicht sowie Info-Broschüren verteilt. Am gleichen Abend konnten bereits 23 Erdkröten am Zaun eingesammelt und sicher über die Buschstraße getragen werden.

 

Andreas Förster

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NABU-Ortsgruppe Selm stellt Nistplattform für den Weißstorch auf und reinigt Nistkästen

Am 09.03.1013 hat die NABU -Ortsgruppe Selm mit der tatkräftigen Unterstützung von Borker und Olfener Naturfreunden einen 7 m hohen Mast mit einer Nistplattform für den Weißstorch aufgestellt.

 

Der Mast steht auf einer 3,3 ha großen Feucht- und Streuobstwiese in Bork, die von der NABU-Ortsgruppe Selm gepflegt wird. Er wird von einem 11 Zentner schweren Betonfundament und 100 mm starken U Stählen gehalten.

 

Da in der näheren Umgebung noch einige Wiesen vorhanden, die Lippeauen nur 3 Flugminuten entfernt sind und schon mehrfach Störche auf den Wiesen gesehen worden sind, besteht Hoffnung auf eine Ansiedlung des Weißstorches.

 

Auf den Fotos sind noch weitere Aktionen der Ortsgruppe zu sehen, z. B. Reinigen von Hohltaubenkästen und Steinkauzschutz.

Mittlerweile werden von der Ortsgruppe 51 Steinkauzröhren, über 60 Kleinvogelnistkästen, 6 Schleiereulennistkästen, 7 Turmfalkenkästen, 15 Hohltaubenkästen und mehrere Fledermauskästen betreut.

 

Dirk Niggemann

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NABU EXKURSION

„ DIE VOGELWELT DES FRÜHJAHRS IN DEN EHEMALIGEN RIESELFELDERN WERNE“

Foto: K. Nowack
Foto: K. Nowack

Der NABU Werne führte in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station in Bergkamen-Heil eine Exkursion in die Rieselfelder Werne am Südring durch. Rund 25 Naturfreunde, die sich aus Zeitungen und dem Internet über unsere Exkursion mit Informationen versorgt hatten und z,T. aus Dortmund und Bönen angereist waren, konnten am 09.03.2013 unter der Leitung von Klaus Klinger (Biologische Station) und Klaus Nowack (NABU Werne) einige ornithologische Seltenheiten beobachten. Weiteres reges Interesse galt den Renaturierungsarbeiten, die Klaus Klinger ausführlich erläuterte.

 

Auch der vom NABU Werne aufgebaute kleine Info Stand brachte den erhofften Erfolg als Plattform für Gespräche zum Thema Naturschutz und Vogelschutz . So konnte auch ein neues Mitglied für die Arbeit des NABU begeistert werden.

 

Mehr als 100 Kiebitze ( darunter auch vereinzelte Goldregenpfeifer) landeten und stiegen wieder auf. Es war sozusagen ein Kommen und Gehen bei zunächst trockenen Wetterbedingungen. Diverse Möwen waren zu sehen, zwei Bekassinen überflogen die Teilnehmer zur Freude aller. Auf den Vernässungsflächen sah man auch neben Stockenten auch mehrere Krickenten. An den großen Blänken waren Kormorane, Pfeifenten und Stockenten zu sehen. Feldlerchen begannen für uns unerwartet mit ihren Reviergesängen. Durchziehende Rohrammern, weitere Feldlerchen und Goldammern konnten entdeckt werden. Für nicht wenige Naturfreunde waren das wunderschöne Erlebnisse.

Foto: Illona Jädtke
Foto: Illona Jädtke

Abgerundet- ja, sozusagen getoppt- wurden alle bisherigen Beobachtungen als dann in mehreren kleineren Trupps Kraniche zu bestaunen waren.

 

Somit ging der Wunsch der meisten Exkursionsteilnehmer, einmal Kraniche aus nächster Nähe zu beobachten, in Erfüllung,obwohl die Tiere nur in wenigen Metern Höhe die Köpfe der Naturfreunde überflogen und nicht am Boden standen.

 

Der nun einsetzende Regen konnte die Freude über die Erlebnisse nicht trüben.

Die zweistündige Exkursion wird somit für dieTeilnehmer in schöner Erinnerung bleiben. So eine angereiste Teilnehmerin: Zitat“ es war etwas ganz Besonderes, Bleibendes, Danke“

 

Klaus Nowack (NABU Ortsgruppe Werne)

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Krötenschutz in Werne

Foto: K. Nowack
Foto: K. Nowack

Am 4. und 5. März 2013 bauten Mitglieder der NABU Ortsgruppe Werne zum ersten Mal die Krötenzäune der Stadt an der Varnhöveler Straße und am Sunderbach in Langern auf. Damit kam die Ortsgruppe der Bitte der Stadt Werne nach, die vor einem Jahr eine entsprechende Anfrage stellte.

 

Rund 10 ehrenamtliche Naturschützer waren 2 Tage bei schönem Wetter mit dem Aufbau der Zäune - deren gesamte Länge nicht weniger als 1000 Meter beträgt - beschäftigt.

 

Klaus Nowack

NABU Ortsgruppe Werne

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Natur- und Menschenfreund

Spendenübergabe von Oswald Schwarz an Mitglieder der NAJU-Gruppe Unna, Foto von Uwe Norra
Spendenübergabe von Oswald Schwarz an Mitglieder der NAJU-Gruppe Unna, Foto von Uwe Norra

Oswald Schwarz ist ein „alter Hase“ im NABU, der 1985 die Ortsgruppe in Selm mit gegründet hat und immer noch aktiv mitarbeitet. Vor einigen Wochen konnte er seinen 80sten Geburtstag feiern und sein ebenfalls naturbegeisterter Enkel hatte eine Geschenkidee, die Oswald auch für andere Senioren als nachahmenswert ansieht – anstelle vieler kleiner Geschenke sollten seine Gäste lieber eine Geldspende zugunsten der Nachwuchsarbeit geben.

 

Eine stolze Summe von 500 € konnte Oswald daher am 24. Februar der Jugendgruppe des NABU Unna überreichen. Ob davon eher ein Spektiv oder ein Beamer angeschafft werden soll, ist unter den Jugendlichen noch nicht ausdiskutiert. In gemütlicher Runde erzählte Oswald auch von den Naturerlebnissen seiner Kindheit, die er trotz erschreckender Kriegserfahrungen als prägend in Erinnerung hat. Besonders wichtig war in dieser Hinsicht ein Lehrer, der den Kindern auf kleinen Exkursionen die heimische Tier- und Pflanzenwelt erklärte. Den heutigen Mangel an Naturerfahrung hofft er durch die Jugendarbeit des NABU ein wenig ausgleichen zu können.

 

Die NAJU-Gruppe Unna bedankt sich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei ihrem Spender!


Anke Bienengräber

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Letzter Pflegeeinsatz in der Bergkamener Edelwiese

Das letzte Wochenende vor Beginn der Vegetationsphase und der Brutzeit der Vögel wurde nochmal genutzt, um der Edelwiese einen letzten Schliff zu geben und um der Orchidee einen großartigen Empfang im Mai zu bereiten.

 

Eine kleine, aber zuverlässige, treue und arbeitswillige Schar hatte sich am Samstagmorgen, den 23.02.2013, bei niedrigen und trotzdem angenehmen Temperaturen mit Schneefall im Burgemeisterweg eingefunden, um den letzten Baum- und Strauchschnitt aus der Wiese zu entfernen, der die Woche zuvor der Kettensäge zum Opfer gefallen war.

 

Nach rund 2 Stunden Arbeitseinsatz kam das Signal „genug für heute bis zum Herbst“, und die Wiese zeigte sich nach dieser Entbuschungsmaßnahme größer und schöner denn je.

 

Man ist nun gespannt, wie die Orchideen sich verhalten, wenn sie im Mai ihre Blütenpracht entfalten.

 

Allen Helfern an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

 

Der Arbeitseinsatz klang bei Kalt- und Heißgetränken mit einem Linseneintopfgericht aus der bewährten Gulaschkanone aus.

 

Burkhard Brinkmann

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Reisebericht Hollandfahrt

Foto: Uwe Norra
Foto: Uwe Norra

Unseren Reisebericht finden sie auf www.lokalkompass.de. Die Fotos lassen sich durch anklicken vergrößern. Viel Spaß beim Lesen


Pflegeeinsatz Edelwiese

Dass der Aufruf zum Pflegeeinsatz in der Edelwiese mit der Hollandfahrt zu den Wildgänsen kollidierte, lag nicht zuletzt an dem wiedergekehrten Winter mit Schneeeinfall.

 

Die Bedingungen waren für eine Aktion mit Kettensäge, Freischneider und Hochentaster denkbar gefährlich, und da nur bis Ende Februar aufgrund der beginnenden Brutzeit der Vögel die Tätigkeiten im Gelände erledigt sein sollten, war jetzt an diesem Samstag (16.02.2013) zu diesem Arbeitseinsatz aufgerufen.

 

Sah es am Morgen auch noch sehr bescheiden aus und man schon erwägte, die Sache abzublasen, entwickelte sich im Laufe des Vormittags ein großartiger erfolgreicher Pflegeeinsatz, der zwar noch nicht komplett beendet werden konnte, aber sehr zufriedenstellend verlaufen ist.

 

Allen Helfern an dieser Stelle herzlichen Dank!

 

Eine Gulaschsuppe aus der bewährten Picknick-Kanone verlieh der Aktion den verdienten Ausklang.

 

Da es noch einige Arbeiten zu erledigen gibt, ist am Samstag, den 23.02.2013 ein weiterer Pflegeeinsatz angesetzt

 

Burkhard Brinkmann

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Verjüngungskur für Gehölze im Feldwegbiotop "Kluse" fortgesetzt

Foto: Renate Brinkmann
Foto: Renate Brinkmann

Am 09. Februar 2013 trafen sich unter der Leitung von Andreas Förster NABU-Aktivisten und naturinteressierte Bürger am Feldwegbiotop "Kluse" in Unna-Billmerich, um mit der dort im letzten Jahr begonnenen Gehölzpflege fortzufahren.

 

Im Fokus des diesjährigen Pflegeschnitts standen eine hochwüchsige Hartriegel-Strauchgruppe sowie völlig überalterte Holunderbüsche, die bereits auseinander zu brechen drohten. Das beim "Auf-den-Stock-setzen" anfallende Astwerk, das Burkhard Brinkmann mit Kettensäge und Hoch-Entaster aus dem Gehölzband schnitt, wurde als sogenannte "Benjes-Hecke" im Gehölz belassen, um Vögeln und Säugetieren nach dem Eingriff Unterschlupfmöglichkeiten anzubieten. Bei der Pflegemaßnahme wurde allerdings aus Rücksichtnahme auf die Vogelwelt auf einen völligen Kahlschlag des Heckenriegels verzichtet, und so blieb eine Hälfte des ca. 20 m breiten Gehölzes unangetastet. Ihr Rückschnitt ist für den kommenden Winter geplant.

 

Seit nunmehr 13 Jahren pflegt die NABU-Ortsgruppe Unna den Feldwegbiotop "Kluse" in enger Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Unna. Der landschaftlich reizvolle Weg, der eigentlich ein vor Jahrzehnten stillgelegter Kreisstraßenabschnitt ist, beherbergt noch zahlreiche Saumpflanzenarten, die man heute in der offenen Feldflur des Haarstrangs immer seltener findet.

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Enthüllung eines Hinweisschildes

Foto: Renate Brinkmann
Foto: Renate Brinkmann

Am 31.01.2013 hatte der NABU-Kreisverband Unna Reporter und Fotografen der drei großen heimischen Lokalzeitungen zu einem Pressetermin in die Edelwiese in Bergkamen-Overberge eingeladen, um von der Enthüllung eines Hinweisschildes zu berichten.

 

Dieses Hinweisschild gibt Auskunft darüber, dass der Kauf des Areals mit Fördergeldern der EU bezuschusst wurde, sogenannte ELER-Gelder, was soviel heißt wie Europäischer Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes“.

Foto: Renate Brinkmann
Foto: Renate Brinkmann

Dass gleich 5 Pressevertreter erschienen, zeugt davon, dass großes Interesse an der NABU-Arbeit da ist und die Ergebnisse den Bürgern zugänglich gemacht werden.

 

Die Artikel in den Zeitungen hatten z. T. ein übergroßes Format und haben den NABU-Kreisverband Unna wieder einmal in der Öffentlichkeit nach vorne gebracht.

Auch so macht Naturschutz Spaß!

 

Burkhard Brinkmann

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Handyrecycling-Aktion

nach wie vor ein Selbstläufer

22.01.2013 Trotz vieler „konkurrierender“ Sammelaktionen hat sich das bundesweite Recyclingobjekt des NABU zu einem Selbstläufer entwickelt.

 

In den letzten 5 Jahren steuerte der Kreisverband Unna ca. 3.000 Altgeräte zu dieser Aktion bei, wofür pro Handy 3,00 € in das Renaturierungsprojekt „Untere Havel“ eingezahlt wurden.

 

Wechselnde Partner - Vodafone, D2 und jetzt aktuell E-Plus - begleiteten und begleiten diese Aktion und stellten bzw. stellen die Geldbeträge zur Verfügung.

 

Auch die Recycler sind schon mal gewechselt worden; z. Z. ist es eine Firma aus Trier, die die Althandys schreddert und das Material zur weiteren Trennung einer Scheideanstalt zuführt, wo dann die wertvollen Rohstoffe in einem Spezialverfahren rausgefiltert werden.

 

Wenn man bedenkt, dass in bundesdeutschen Schubladen ca. 85 Millionen ungenutzte Handys schlummern und jedes Gerät ca. 25 mg Gold enthält, so wäre es sinnvoll, diese Geräte dem Recycling zuzuführen und so auch den weiteren Abbau von Erzerden zu verringern, der teilweise unter menschenunwürdigen Bedingungen betrieben wird.

 

Nun zurück zur kreisweiten Aktion: In der letzten Woche hat der NABU-Kreisverband Unna auf Einladung der Verbraucherzentrale Lünen zwei Schulaktionen in Lünen eröffnet und den Schülerinnen und Schülern mit einem Vortrag über dieses Projekt Informationen an die Hand gegeben, mit denen sie in den nächsten zwei Monaten ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter überzeugen sollen, an dieser sinnvollen Sammlung teilzunehmen.

Trotz vieler „konkurrierender“ Sammelaktionen hat sich das bundesweite Recyclingobjekt des NABU zu einem Selbstläufer entwickelt.

 

In den letzten 5 Jahren steuerte der Kreisverband Unna ca. 3.000 Altgeräte zu dieser Aktion bei, wofür pro Handy 3,00 € in das Renaturierungsprojekt „Untere Havel“ eingezahlt wurden.

 

Wechselnde Partner - Vodafone, D2 und jetzt aktuell E-Plus - begleiteten und begleiten diese Aktion und stellten bzw. stellen die Geldbeträge zur Verfügung.

 

Auch die Recycler sind schon mal gewechselt worden; z. Z. ist es eine Firma aus Trier, die die Althandys schreddert und das Material zur weiteren Trennung einer Scheideanstalt zuführt, wo dann die wertvollen Rohstoffe in einem Spezialverfahren rausgefiltert werden.

 

Wenn man bedenkt, dass in bundesdeutschen Schubladen ca. 85 Millionen ungenutzte  Handys schlummern und jedes Gerät ca. 25 mg Gold enthält, so wäre es sinnvoll, diese Geräte dem Recycling zuzuführen und so auch den weiteren Abbau von Erzerden zu verringern, der teilweise unter menschenunwürdigen Bedingungen betrieben wird.

 

Nun zurück zur kreisweiten Aktion: In der letzten Woche hat der NABU-Kreisverband Unna auf Einladung der Verbraucherzentrale Lünen zwei Schulaktionen in Lünen eröffnet und den Schülerinnen und Schülern mit einem Vortrag über dieses Projekt Informationen an die Hand  gegeben, mit denen sie in den nächsten zwei Monaten ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter überzeugen sollen, an dieser sinnvollen Sammlung teilzunehmen.

 

Mal sehen, was dabei herumkommt. Auf jeden Fall waren die Teilnehmer der beiden Veranstaltungen sehr aufmerksam bei der Sache und stellten viele Fragen zum Projekt.

 

Im übrigen ist die Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Lünen schon seit 5 Jahren erfolgreich dank des großen Engagements von Frau Jutta Gülzow, die jedes Jahr solche Projekte veranstaltet und so großen Anteil an unserem Sammelerfolg hat.

 

Aber auch andere Sammelstellen sind über den Jahreswechsel aus dem Gebüsch gekommen und haben viele Geräte gesammelt und zur Abholung bereit gestellt, wie die Umweltberatung Unna mit insgesamt 164 Geräten, die Verbraucherzentrale Kamen mit 44 Althandys, das Umweltamt Unna mit 19 und aus privater Sammlung mit 17 Geräten.

 

So macht auch „Sekundärnaturschutz“ Spaß.

 

Burkhard Brinkmann

 

22.01.2013 Trotz vieler „konkurrierender“ Sammelaktionen hat sich das bundesweite Recyclingobjekt des NABU zu einem Selbstläufer entwickelt.

 

In den letzten 5 Jahren steuerte der Kreisverband Unna ca. 3.000 Altgeräte zu dieser Aktion bei, wofür pro Handy 3,00 € in das Renaturierungsprojekt „Untere Havel“ eingezahlt wurden.

 

Wechselnde Partner - Vodafone, D2 und jetzt aktuell E-Plus - begleiteten und begleiten diese Aktion und stellten bzw. stellen die Geldbeträge zur Verfügung.

 

Auch die Recycler sind schon mal gewechselt worden; z. Z. ist es eine Firma aus Trier, die die Althandys schreddert und das Material zur weiteren Trennung einer Scheideanstalt zuführt, wo dann die wertvollen Rohstoffe in einem Spezialverfahren rausgefiltert werden.

 

Wenn man bedenkt, dass in bundesdeutschen Schubladen ca. 85 Millionen ungenutzte Handys schlummern und jedes Gerät ca. 25 mg Gold enthält, so wäre es sinnvoll, diese Geräte dem Recycling zuzuführen und so auch den weiteren Abbau von Erzerden zu verringern, der teilweise unter menschenunwürdigen Bedingungen betrieben wird.

 

Nun zurück zur kreisweiten Aktion: In der letzten Woche hat der NABU-Kreisverband Unna auf Einladung der Verbraucherzentrale Lünen zwei Schulaktionen in Lünen eröffnet und den Schülerinnen und Schülern mit einem Vortrag über dieses Projekt Informationen an die Hand gegeben, mit denen sie in den nächsten zwei Monaten ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter überzeugen sollen, an dieser sinnvollen Sammlung teilzunehmen.

 

Mal sehen, was dabei herumkommt. Auf jeden Fall waren die Teilnehmer der beiden Veranstaltungen sehr aufmerksam bei der Sache und stellten viele Fragen zum Projekt.

 

Im übrigen ist die Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Lünen schon seit 5 Jahren erfolgreich dank des großen Engagements von Frau Jutta Gülzow, die jedes Jahr solche Projekte veranstaltet und so großen Anteil an unserem Sammelerfolg hat.

 

Aber auch andere Sammelstellen sind über den Jahreswechsel aus dem Gebüsch gekommen und haben viele Geräte gesammelt und zur Abholung bereit gestellt, wie die Umweltberatung Unna mit insgesamt 164 Geräten, die Verbraucherzentrale Kamen mit 44 Althandys, das Umweltamt Unna mit 19 und aus privater Sammlung mit 17 Geräten.

 

So macht auch „Sekundärnaturschutz“ Spaß.

 

Burkhard Brinkmann

Mal sehen, was dabei herumkommt. Auf jeden Fall waren die Teilnehmer der beiden Veranstaltungen sehr aufmerksam bei der Sache und stellten viele Fragen zum Projekt.

 

Im übrigen ist die Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Lünen schon seit 5 Jahren erfolgreich dank des großen Engagements von Frau Jutta Gülzow, die jedes Jahr solche Projekte veranstaltet und so großen Anteil an unserem Sammelerfolg hat.

 

Aber auch andere Sammelstellen sind über den Jahreswechsel aus dem Gebüsch gekommen und haben viele Geräte gesammelt und zur Abholung bereit gestellt, wie die Umweltberatung Unna mit insgesamt 164 Geräten, die Verbraucherzentrale Kamen mit 44 Althandys, das Umweltamt Unna mit 19 und aus privater Sammlung mit 17 Geräten.

 

So macht auch „Sekundärnaturschutz“ Spaß.  Burkhard Brinkmann

(Fotos: Renate Brinkmann)

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Pressemitteilung zum Tag der Weide am 05.01.2013
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Der NABU ruft zur Stunde der Wintervögel auf.

Foto: Lukas Peuckmann
Foto: Lukas Peuckmann

Zur Stunde der Wintervögel hatte die stellvertretende NABU-Kreisverbandsvorsitzende Ilona Jädtke in ihren Garten eingeladen.

Am Samstag den 05.01.2013 kamen 21 Vogelfreunde um sich die Vogelwelt etwas genauer anzuschauen. Es dauerte auch gar nicht lange, bis auf der Vogelliste schon einige Arten aufgeschrieben waren. Darunter 12 Haussperlinge, 6 Feldsperlinge, 10 Kohlmeisen, 7 Blaumeisen, 3 Buntspechte, 5 Buchfinken, 1 Kleiber, 3 Stieglitze und sogar der nicht so häufige Mittelspecht kamen an die Fütterung.

Nach einer Stunde intensiver Beobachtung konnte man sich bei Bockwürstchen im Brötchen und Glühwein, Kaffee oder Tee stärken. Ilona Jädtke

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WR Presse Stunde der Wintervögel
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Termine im August

Mo., 07.08.2017 Vorstands- und Beiratssitzung - Achtung! Fällt leider aus!

Die nächste Sitzung ist in Selm!

Mi., 16.08.2017 Stammtisch – NABU Ortsgruppe Selm

So., 27.08.2017 Sommerexkursion der NABU-Botanik-AG

Do., 31.08.2017 Stammtisch – NABU Ortsgruppe Kamen/Bergkamen