Aktivitäten 2014


Quelle: Hellweger-Anzeiger vom 27.12.2014

Besuch bei der Vogelwelt am Beversee

Karl-Heinz Kühnapfel wandert mit Naturfreunden durch den Wald

Bernd Margenburg vom Nabu und Vogelkundler Karl-Heinz Kühnapfel begrüßten die Teilnehmer der Naturkundlichen Wanderung, die gestern Vormittag durch das Waldgebiet rund um den Beversee führte. Foto Sarad
Bernd Margenburg vom Nabu und Vogelkundler Karl-Heinz Kühnapfel begrüßten die Teilnehmer der Naturkundlichen Wanderung, die gestern Vormittag durch das Waldgebiet rund um den Beversee führte. Foto Sarad

Von Robin Lindemann

Bergkamen. Nach gemütlichen

Stunden unter dem

Weihnachtsbaum und reichhaltigem

Essen tut Bewegung

gut. Das wissen auch

die Naturschützer vom Nabu.


Und deshalb boten sie gestern - wie in jedem Jahr am zweiten Weihnachtsfeiertag – eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet Beversee an. Dabei hatten die Teilnehmer Gelegenheit, frische Luft zu tanken und das Gebiet rund um die gefüllte Bergsenkung zu erkunden. Und mit dem Vogelkundler Karl-Heinz Kühnapfel stand ihnen ein kompetenter Begleiter zur Verfügung, der eine Menge über die gefiederten Bewohner des Naturschutzgebietes weiß. „Einen schönen guten Morgen erst einmal“, sagte Kühnapfel und blickte dabei gen Himmel. Tatsächlich sprach er dabei ein wahres Wort. Denn über den Köpfen der Teilnehmer lachte die Sonne, und der über mehrere Tage andauernde Nieselregen hatte sich rechtzeitig verzogen, um dem blauen Himmel Platz zu machen.


„Wir werden uns heute in erster Linie mit der Vogelwelt rund um den See befassen“, kündigte Kühnapfel an. Viele der Teilnehmer waren dafür bereits bestens gerüstet und hatten sich mit Fernglas und Buch ausgestattet, um die verschiedenen Arten bestimmen zu können. Rund um den See

und im Naturschutzgebiet treffe man eine bunte Vielfalt an unterschiedlichsten Vogelarten an, erläuterte Kühnapfel. Dort finde man Graugänse und Enten, aber auch kleinere Vögel, wie

Rotkehlchen und Zaunkönige. Einige Arten, die man sonst im Winter in dem Gebiet beobachten könne, ließen sich jedoch in diesem Jahr aufgrund der hohen Temperaturen nicht blicken.


„An dieser Stelle macht sich der Klimawandel bemerkbar“, erklärte der Vogelkundler. Doch nicht allein die Vogelwelt stand bei der rund zweistündigen Nabu-Wanderung durch das Schutzgebiet im Mittelpunkt. Kühnapfel hatte auch einen Blick für verschiedene Baumarten, Blumen und Pilze und half bei deren Bestimmung. Der See war einst durch Bergsenkungen, eine Folge des Bergkamener Bergbaus, entstanden. Was also durch Industrie geschaffen wurde, ist heute ein naturbelassenes Gebiet, das viele der Teilnehmer nun mit anderen Augen sehen dürften. (Quelle: Hellweger Anzeiger vom 27.12.2014 Text Robin Lindemann, Foto Sarad)


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Herbstmahd im Feldwegbiotop "Kluse"

Am 27. September trafen sich NABU-Mitglieder und Naturfreunde bei strahlendem Sonnenschein zur Herbstpflegeaktion im Feldwegbiotop "Kluse" in Unna-Billmerich. Da die Ränder und Raine des Weges bereits zuvor von den Stadtbetrieben Unna gemäht wurden, galt es, nur noch das Mahdgut abzutragen und mit Abdeckplanen zu den Kompostierflächen zu transportieren. Doch auch der Kreiselmäher kam zum Einsatz, da auf einigen Flächen Stauden und Gräser stehen geblieben waren und nachgeschnitten werden mussten. Weil ca. 10 tatkräftige Helfer zur Stelle waren, gingen die Pflegearbeiten rasch vorwärts, und die Aktion konnte nach 2 Stunden erfolgreich beendet werden.

 

Durch die seit über 15 Jahren durchgeführten Pflegemaßnahmen hat sich die Pflanzenzusammensetzung auf den Rainen und Säumen des Feldwegs deutlich geändert. Wo früher fast reine Brennnessel- und Klettenlabkrautbestände wucherten, wachsen heute wieder Wilder Dost, Wirbeldost, Großer Odermennig und andere rar gewordene Arten. An immer mehr Stellen des Weges treten die nektar- und pollenspendenden Pflanzen auf und bieten Schmetterlingen, Wildbienen, Schwebfliegen und anderen Insektengruppen wichtige Nahrungsgrundlagen. Auch die Kleine Bibernelle, eine Pflanze der Trockenrasen, ist wieder aufgetaucht - ein Zeichen dafür, dass das jahrelange Abtragen des Mahdguts an vielen Stellen zur einer deutlichen Ausmagerung des Bodens geführt hat. Der bunte und erlebnisreiche Feldweg auf dem Dach des Unnaer Haarstrangs ist inzwischen auch bei Spaziergängern und Erholung suchenden Menschen zu einem beliebten Naherholungsziel geworden.

 

Andreas Förster

NABU Unna

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Infostand Bauernmarkt in Fröndenberg

Wie in jedem Jahr bereicherte auch in diesem Jahr der NABU den Bauernmarkt in Fröndenberg mit einem Infostand. Diesmal war das Thema „Müll im Meer“.

 

Das Interesse an diesem Thema war speziell bei Jugendlichen und Schulkindern mit ihren Eltern sehr groß. Die vom „Projekt Blue Sea e.V.“ zur Verfügung gestellten Schautafeln und die darauf abgebildeten Themen weckten beim Publikum großes Interesse.

 

Der vom NABU Projekt „Fishing for Litter“ bereitgestellt BigBag gefüllt mit Müll aus dem Meer brachte besonders die kleinen Zuschauer zum Staunen und Nachdenken. Das zum Teil mehrere solche BigBags bei nur einer Fangfahrt in der Ostsee von den Fischern aus den beteiligten Projektregionen gefüllt mit in den Hafen gebracht werden, konnten viele kaum glauben.

 

Auch das zur Verfügung gestellt Informationsmaterial und verschiedene Fleyer fanden großes Interesse beim Publikum und es waren zum Nachmittag nur noch einige kleine Restbestände vorhanden.

Viele Besucher wollten sich nach unseren Gesprächen über das Thema Müll im Meer noch weitere Informationen im Internet besorgen und ihrerseits das Gespräch mit Freunde und Bekannten zu diesem Themenbereich suchen.

 

Für die Ausstattung unseres Infostandes wurden wir diesmal unterstütz mit Infomaterial und Rollup-Displays vom „Project Blue Sea e.V.“

und vom NABU unter dem Projekt „ Fishing for Litter“ und „Müll im Meer“.

 

Hier gilt unser besonderer Dank den Mitarbeitern des NABU – Wallnau / Fehmarn und dem Team „Project Blue Sea e.V.“ in Herne

 

Text und Fotos: Alfred Haberschuss

 

Links zum Thema:

http://www.nabu.de/themen/meere/plastik/fishingforlitter/

http://wallnau.nabu.de/

www.projectbluesea.de

 

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Orchideenwiese komplett vom Mahdgut geräumt

Ohne die tatkräftige Unterstützung von 18 Helferinnen und Helfern wäre es dem NABU am 30.8.2014 nicht gelungen, das Mahdgut von der großen Wiesenfläche am Kraftwerk zu entfernen. Mit 5 Planen wurde das Heu von den Flächen abtransportiert. Unterstützung kam wie seit über 15 Jahren von den Eltern der Südkamener Kindertageseinrichtung „Unter dem Regenbogen“. Um 13:00 Uhr war dann die letzte Fuhre von der Wiese gezogen. Ein großer Heuhaufen wartet nun auf den Abtransport. Eine tolle Leistung - insbesondere von den zahlreichen Helferinnen! Alle Aktiven, darunter auch viele, die zum ersten Mal an der Pflegeaktion teilgenommen haben, haben dazu beigetragen, dass dieser schützenswerte Lebensraum erhalten bleibt.

 

Auch bei der Mahd der Wiesen konnte sich der NABU über jeweils bis zu bis 6 aktive Mahdhelfer/Innen freuen. Ohne diese Hilfe hätte die Wiesenmahd nicht stattfinden können.

 

Allen Helferinnen und Helfern dankt der NABU für ihren Einsatz. Die Orchideen werden uns es im nächsten Jahre durch eine reiche Blüte danken.

 

Bernd Margenburg

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Schüler helfen bei der Wiesenmahd

Foto: Thomas Menzel
Foto: Thomas Menzel

Dank der Hilfe von 54 Schülern des Gymnasiums Bergkamen konnte das Mahdgut von zwei Orchideenwiesen in Bergkamen-Heil abgeräumt werden. Im Rahmen zweier Projekttage des Gymnasiums am 21. und 22. 08. 2014 hatten sich die Schüler freiwillig für diese Naturschutzarbeit gemeldet. Mit Harke, Gabel und Plane halfen sie mit, das gesamte Mahdgut von den Wiesen abzutragen. Die großen Heuhaufen am Wiesenrand zeugen von der tollen Naturschutzarbeit der Schüler/innen. Ohne zusätzliche Hilfe kann der NABU diese artenreichen Feuchtwiesen nicht erhalten. Am zweiten Tag erhielten die jungen Naturschutzhelfer/innen nach getaner Arbeit im Rahmen einer Exkursion unter Leitung von Anke Bienengräber von der Biologischen Station einen Einblick in die Artenvielfalt dieses Lebensraumes.

 

Bernd Margenburg

 

NABU-Ortsgruppe beim dritten Selmer Stadtfest

Mitte Juni fand das dritte Selmer Stadtfest in Folge statt. Nachdem es 2012 im Zusammenhang mit verschiedenen Jubiläen ins Leben gerufen wurde ist es schon fast zur Tradition geworden. Es begann am Freitagabend (13.06.2014) mit einer Strandparty und fand seinen Höhepunkt wieder am Sonntag (15.06.2014) mit der langen Tafel. Dazu wurde die Hauptstraße für den Verkehr gesperrt. Über fast einen Kilometer Länge wurde eine Reihe von Tischen aufgestellt, an denen sich Vereine, Interessengemeinschaften, Firmen, Nachbarschaften etc. den Besuchern vorstellen konnten. Auch wir von der NABU-Ortsgruppe Selm waren wieder mit einem Stand vertreten, wo Kinder sich am Glücksrad versuchen und gewinnen konnten, und wo eine Vielzahl von Fragen beantwortet wurden. Gemeinsam mit dem BUND und den Grünen hatten wir diesmal das Schwerpunktthema "Baum", um auf den zunehmenden und teils unnötigen Naturverbrauch in unserer Stadt hinzuweisen.

 

Text und Fotos: Uwe Norra

 

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Schmetterlingsexkursion Halde "Großes Holz"

Papilio machaon
Papilio machaon

An der Schmetterlingsexkursion auf die Halde "Großes Holz" haben am 10.08.2014 bei bestem Wetter insgesamt etwa 50 Personen teilgenommen. Im Rahmen einer etwa 2 1/2-stündigen Wanderung über die Halde haben die Teilnehmer einen Einblick in die Tagfalterfauna der Halde sowie der Region bekommen.

 

Neben einigen Bildern von seltenen und typischen Arten wurden auch einige häufige Arten vor Ort gefangen und den Teilnehmern präsentiert. Viele Falter konnten am Wegesrand auf Blüten gezeigt werden. Die ökologischen Ansprüche der gefundenen Arten und die Gründe, warum Tagschmetterlinge in unserem Raum immer weniger werden, wurde erläutert.

 

Neben den Kohlweißlingen und dem Rapsweißling fanden wir das Waldbrettspiel, den Admiral und mehrfach den C-Falter, eine Teilnehmerin konnte sogar den seltenen Nierenfleck fotografieren. Doch der Höhepunkt war sicherlich der Schwalbenschwanz auf der Haldenkuppe.

 

 

Daneben konnten wir auch mehrere Raupen, insbesondere ein großes Exemplar des Mittleren Weinschwärmers hier finden. Insgesamt eine gelungene Exkursion.

 

Bericht und Foto: Klaus-Bernhard Kühnapfel

 

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Sturmeinsatz auch in Bergkamen-Heil

Das Unwetter vom 9. Juni hat auf der vom NABU gepflegten Orchideenwiese in Bergkamen-Heil seine  Spuren  hinterlassen. Eine Weide war auf die Fläche gefallen und musste zur Sicherung des Orchideenbestandes entfernt werden. Dank des Sägeeinsatzes von Burkhard Brinkmann war die Arbeit schnell erledigt. Die Äste wurden von Renate Brinkmann und mir am Rand der Wiese unter den Bäumen deponiert. Beim herbstlichen Pflegeeinsatz wird dann alles zusammen mit dem Mahdgut entsorgt.

 

Bericht und Foto: Bernd Margenburg

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3. Tag der offenen Tür bei „Horti Cultus“ am 06.07.2014

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr war der NABU-KV Unna präsent bei der Kräutergärtnerei in Fröndenberg-Strickherdicke, um den „Tag der offenen Tür“ zu beleben.

 

Die gemütliche und familiäre Atmosphäre bei unseren Mitgliedern, der Familie Gräfe/Delvo, lässt die Stunden der Standbetreuung immer wieder wie einen Tag Urlaub erscheinen.

 

Die Besucher, die an unseren Stand kamen, waren sehr interessiert und ließen hinsichtlich Natur, Umwelt und Garten ihren Fragen freien Lauf und gingen zufrieden wieder heim, wenn man ihnen helfen konnte.

 

Kontakte zu Interessierten, die in den Wintermonaten Weidenzweige benötigen, wurden geknüpft und Adressen ausgetauscht.

 

So hat ein Infostand in kleinem Rahmen für Jedermann auch seine positiven Seiten.

 

Burkhard Brinkmann

 

Fotos: Renate Brinkmann

 

 

ExtraSchicht 2014 – KV Unna unterstützt die Regionalstelle

Bei der diesjährigen Ruhrgebietsgroßveranstaltung“ExtraSchicht“ am 28.06.2014 zeigte sich einmal mehr die gute Kooperation zwischen der RAG Montan Immobilien AG (RAG MI) und dem NABU.

 

So hatte man entschieden, gemeinsam einen Beitrag zur ExtraSchicht in Form eines Infostandes beizusteuern, der sich sehen lassen konnte und von den vielen Besuchern interessiert und gut angenommen wurde.

 

Ein Stand mit vielen diversen Infobroschüren, Führungen zu den Bienenstöcken auf dem Dach des RAG MI-Verwaltungsgebäudes, Fledermausexkursionen, eine botanische Exkursion auf dem Welterbe-Areal, ein Neophyten-Quiz und nicht zuletzt ein Angebot, Insektenhotels selber zu bauen, womit sich der KV Unna als Mitglied der Regionalstelle eingebracht hatte, boten viel Unterhaltung und Informationen in Sachen Natur.

 

Leerrahmen, Füllmaterial wie Baumscheiben und Schilf sowie Werkzeuge standen den interessierten Besuchern zur Verfügung; das Interesse war wider Erwarten groß, so dass bereits um 22.30 Uhr das Material verarbeitet war und man nur noch beratend und informativ tätig sein konnte.

 

Insgesamt trotz des anfangs nicht so guten Wetters konnte man mit der interessierten Besuchermenge zufrieden sein – der Zusammenhalt und die gute Kooperation der NABU- Regionalstelle samt seiner angeschlossenen Kreis- und Stadtverbände mit der RAG MI mit Frau Ines Mogge war einmal mehr bewiesen!

 

Burkhard Brinkmann

 

Fotos: Renate Brinkmann

 

Sturmschaden an der „Edelwiese“

Das tiefste Ruhrgebiet war am späten Pfingstmontag Schauplatz einer ungewöhnlich starken Gewitterfront, wie wir sie in den letzten Jahren selten erlebt haben.

 

Zuletzt hatte im Januar 2007 der Sturm „Kyrill“ die „Edelwiese“ heimgesucht und eine Menge Fichten auf die Seite gelegt; so war es diesmal nur eine einzelne ca. 9 m hohe von Efeu total umwachsene Birke mit Stammdurchmesser von 40 cm, die dem Sturm am östlichsten Ausläufer

des Ruhrgebiets nicht standhielt und samt Wurzelteller sich über den Zufahrtsweg zum benachbarten Kornfeld bis auf das gegenüberliegende Grundstück der RAG MI neigte.

 

Hier war Handlungsbedarf angesagt aus Verkehrssicherungsgründen.

 

Da zu dieser Jahreszeit das Equipment wie Kettensäge und Schnittschutz nicht zu den „Bordwerkzeugen“ gehört, musste umgehend gehandelt werden, um eventuellen Beschwerden vorzubeugen.

 

Flugs wurde die Ausrüstung besorgt und übergezogen und nach einer 2,5-stündigen Aktion war der Zufahrtsweg wieder freigeräumt; Restarbeiten aber werden erst im Herbst ab Oktober erledigt!

 

Burkhard Brinkmann

 

Fotos: Renate Brinkmann

 

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Infostand beim Tag der offenen Tür am 09.06.2014 bei „Horti Cultus“

In gewohnter, gemütlicher, familiärer Atmosphäre hat der NABU-KV Unna den „Tag der offenen Tür“ der Kräutergärtnerei „Horti Cultus“ in Fröndenberg-Strickherdicke mit einem Infostand unterstützt, wie beim letzten Mal vor vierzehn Tagen.

 

Die Wetterbedingungen waren ähnlich gelagert, jedoch am Pfingstmontag versuchte der Wettergott doch noch einen draufzusetzen. Ein paar Tropfen Regen sollten die Veranstalter zu etwas Bewegung animieren, aber das war's dann auch schon, so dass der Veranstalter noch einen Regner zur Erfrischung der Besucher in Aktion brachte.

 

Aufgrund der drückenden Wetterlage war der Besuch eher mäßig, aber die, die kamen, waren interessiert und begeistert und manche sc höne Gespräche lockerten den Nachmittag auf, zumal auch für's leibliche Wohl reichlich gesorgt war.

 

Erfreulich war an diesem Wochenende, dass erstaunlich viele NABU-Mitglieder den Weg nach Strickherdicke fanden und somit auch die Idee unserer Mitglieder Gräfe unterstützten.

 

Burkhard Brinkmann

 

Fotos: Renate Brinkmann

 

Infostand beim Tag der offenen Tür am 25.05.20124 bei „Horti Cultus“ in Strickherdicke

Besser hätten die Bedingungern für den Infostand des NABU nicht sein können:

Strahlender Sonnenschein, zur Verfügung gestellter Gartenpavillon, ein Blick übers Ruhrtal ins Sauerland und dazu eine nette Gastfamilie – was wollte man mehr? So verlief der Infostand bei der Kräutergärtnerei „Horti Cultus“ an der Unnaer Straße 81 in Fröndenberg-Strickherdicke.

 

Helfer des KV Unna waren der Einladung zu diesem „Tag der offenen Tür“ gefolgt, um mit sach- und fachkundigen Informationen zum Natur- und Umweltschutz die interessierten Besucher aufzuklären. Sommerfütterung und Insektenunterstützung waren ein häufiges Gesprächsthema.

 

Durch die Mitgliedschaft der Gastgeber hat sich auch hier der NABU etabliert und ist jederzeit herzlich willkommen.

 

Burkhard Brinkmann

Fotos: Renate Brinkmann

 

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Altenbögger Gartenmarkt am 18.05.2014

Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen waren einmal mehr die Garantie für die 6. Auflage des Altenbögger Gartenmarktes, den der Arbeitskreis Altenbögge wieder organisiert hat.

 

Mittlerweile hat sich der Fachmarkt in der Veranstaltungsreihe der Gemeinde Bönen etabliert, ist zu einer festen Größe mutiert und auch schon ein Selbstläufer. Über 30 Anbieter boten den mehreren Hundert Besuchern eine bunte Palette an Angeboten angefangen von Blumen und Pflanzen über Körbe, Gartenmöbel, Strickwaren, Lederwaren bis hin zu kulinarischen Ständen mit Grillwurst und -steaks oder auch Kuchen + Kaffee der Landfrauen aus Bönen.

 

Wie bei allen anderen Gartenmärkten war auch der Infostand des NABU-Kreisverbandes ein beliebtes Anlaufziel für viele Interessierte, die schon mit ganzen Fragenkatalogen zum Stand kamen und Aufklärung zu Fragen des Umwelt- uind Naturschutzes haben wollten. Dies dürfte ein Zeichen dafür sein, dass der NABU in der Gemeinde Bönen angekommen ist.

 

Viele schöne Gespräche wurden geführt und manch einer ging dankbar und erleichtert nach Hause, weil er vieles Kundige über und in der Natur erfahren hatte.

 

Eine Neuauflage des Gartenmarktes ist am 21.09.2014.

 

Burkhard Brinkmann / Fotos: Renate Brinkmann

 

Beteiligung des NABU-KV Unna an der Pflanzentauschbörse in Essen am Mechtenberg

27.04.2014 – Wie schon in den letzten 2 Jahren war auch in diesem Jahr der NABU-KV Unna über die NABU-Regionalstelle Ruhrgebiet eingeladen, sich an der Pflanzentauschbörse der Stadtverbände Essen, Gelsenkirchen und Bochum zu beteiligen.

 

Diese Börse findet auf Essener Gebiet unweit der A40 auf dem Mechtenberg statt, wobei ein großer Bauernhof mit Hofcafè und Laden seine Lokalitäten zur Verfügung stellt.

 

Info-Stände, Imker, Korbflechter, Garten- und Landschaftsbauer sowie Hersteller von Nist- und Insektenhilfen runden das Angebot ab.

 

Der Erlös dieser Pflanzentauschbörse soll allen an der Regionalstelle beteiligten Stadt- und Kreiseverbänden zugute kommen.

 

Der KV-Unna war vertreten durch Renate und Burkhard Brinkmann, die mit einem voll beladenen Kofferraum an Pflanzen angereist waren.

 

Burkhard Brinkmann

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Vanadalismus in der Edelwiese!

April 2014 – Knapp 15 Monate hat das Hinweisschild an der Orchideenwiese überdauert, bis es vor ein paar Wochen mit brachialer Gewalt zerstört und aus dem Boden gerissen wurde. Selbst der verzinkte, 750 mm lange Balkenschuh mit Erdspieß hielt der hirnlosen Attacke nicht stand und wurde regelrecht abgebrochen.

Die einlaminierte Kopie des Originalschildes war auf einer Kunststoffplatte aufgeklebt und mit 6 Schnellbauschrauben am Kantholz befestigt.

 

Der oder die Täter müssen mit viel Kraft und Wut das Schild abgerissen haben, die Schrauben steckten nämlich noch im Kantholz. Wahrscheinlich haben sich die Täter dabei an den Händen verletzt.

 

Der materielle Schaden dieser Freveltat hält sich in Grenzen, da das Originalschild der Bezirksregierung Arnsberg im Stahlschrank des NABU-Büros aufgewahrt ist.

 

Dennoch bleibt die Frage: Wer macht so etwas, was bewegt einen Mengen zu solch einer Tat, da das Schild lediglich einen Hinweis darauf gab, dass der Erwerb der Fläche mit ELER-Mitteln gefördert worden ist.

 

Auf ein erneutes Aufstellen einer Tafel wird vorerst verzichtet!

 

Das abgerissene Schild wurde übrigens 350 m vom Standort vom Jagdpächter gefunden und sichergestellt.

 

Burkhard Brinkmann

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NABU-Präsenz bei „Messe Natur und Garten“

Traditionell wie in jedem Jahr bereicherte der NABU-Kreisverband Unna mit einem Infostand das bunte Treiben am 03.05.2014 auf dem Gelände der Ökologiestation.

Bei anfangs kühlen Temperaturen aber strahlendem Sonnenschein wurde der Infostand aufgebaut und ausgerüstet, und schon vor Beginn der eigentlichen Messezeit war der Andrang der interessierten Besucher groß, so dass ein nahtloser Übergang vom Aufbau über Strandbetreuung und Abbau bestand.

 

Zahlreiche Naturfreunde informierten sich über aktuelle Themen wie Schädlingsbekämpfung, Insektenhotels, Sommerfütterung ja/nein, Gartenteichanlage oder einfach über alltägliche Fragen wie Vogel- und Pflanzenbestimmung.

 

Der große Renner war wieder einmal das Thema „Insektenhotel“. Zahlreiche Exemplare wurden an den Mann oder an die Frau gebracht. Erstaunlich war, dass die Leute sehr gute Vorkenntnisse über diese Art des Naturschutztes hatten, so dass sich eine breite Aufklärung erübrigte.

 

Das schöne Wetter wirkte sich bei den Besuchern auf die gute Laune aus und ließ das Spendenaufkommen zufrieden erscheinen.

 

Ein Dank an die Helfer bei Aufbau, Betreuung und Abbau des Infostandes.

 

Burkhard Brinkmann

 

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KLAr-Projekt in Fröndenberg vom 24.03.-03.04.2014

Foto: Renate Brinkmann
Foto: Renate Brinkmann

Wie schon im vergangenen Jahr war der NABU-KV Unna wieder ein gefragter Partner bei der Durchführung des KLAr-Projektes (Kompetenz zwischen Lernen und Arbeit) an der Sodenkampschule in Fröndenberg.

 

Es galt in der vierzehntägigen Unterrichtslektion beim Bau von Insektenhotels, Meisennistkästen und Futtersilos, den Schülerinnen und Schülern technisches Verständnis und Geschick abzuverlangen, um ihre Eignung für das kommende Berufsleben festzustellen.

 

Foto: Renate Brinkmann
Foto: Renate Brinkmann

Hochmotivierte Schülerinnen und Schüler waren diesmal begeistert bei der Sache und konnten innerhalb der zwei Projektwochen zahlreiche Objekte zur Vollendung bringen, die dann auf dem Fröndenberger Frühlingsmarkt an den Mann gebracht wurden. Der Erlös dieser Aktion kommt der Fröndenberger Jugendarbeit zugute.

 

Burkhard Brinkmann

 

 

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Präsentation des NABU bneim „MINT Zukunft schaffen“-Projekt in der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bergkamen

Foto: Renate Brinkmann
Foto: Renate Brinkmann

Aufgrund unzähliger gemeinsamer Einsätze in und für die Natur war der NABU der Einladung der Willy-Brandt-Gesamtschule gerne gefolgt, um einer Kommission der MINT-Initiative anhand von Info-Materialien die Projekte der letzten Jahre näherzubringen.

 

Die Zusammenarbeit mit der Schule beläuft sich hauptsächlich auf die tatkräftige Unterstützung, bei der Pflege in der Overberger Orchideenwiese, aber auch beim Bau von Insektenhotels und Nisthilfen, um die Schülerinnen und Schüler für diese Art des Naturschutzes zu sensibilisieren.

 

Foto: Renate Brinkmann
Foto: Renate Brinkmann

Die MINT-Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, dass zukünftig mehr Nachwuchs für die Studienfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gefunden wird, um den Wirtschaftsstandort Deutschland durch den Mangel von MINT-Qualifikationen nicht zu gefährden.

 

Bei dieser Präsentation am 07.04.2014 auf dem Hof der Willy-Brandt-Gesamtschule wurde auch eine botanische und gewässerkundliche Untersuchung angeboten; außerdem war die „Rollende Waldschule“ des Hegerings anwesend. Der NABU war mit einem Info-Stand nebst einiger Insektenhotel-Exponate präsent.

 

Burkhard Brinkmann

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100. Mitglied in der Ortsgruppe Fröndenberg

Foto: Renate Brinkmann
Foto: Renate Brinkmann

Nachdem die neueste Mitgliederliste vom Bundesverband abgefordert und nach Sichtung festgestellt wurde, dass sich in absehbarer Zeit die OG Fröndenberg auf die Zahl 100 zubewegte, nahm man die beeindruckende Kulisse des Fröndenberger Frühlingsmarktes am 06.04.2014 zum Anlass, das 100. Mitglied mit einem Blumenstrauß zu begrüßen.

 

Es ist Friedrich-Wilhelm (Fritz) Wunderlich aus Ardey, der schon lange eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem NABU nachweisen kann, aber noch kein Mitglied war. So ließ er sich auch nicht lange nötigen und hat diesen Schritt sehr zur Freude der Ortsgruppe getan und ist der gemeinnützigen Vereinigung beigetreten.

 

Der NABU-Kreisverband heißt Herrn Wunderlich herzlich willkommen und freut sich auf viele gemeinsame Projekte zugunsten der Natur!

 

Burkhard Brinkmann

 

zum Pressebericht

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Naturschutzgespräch beim Bürgermeister in Selm

Mitglieder der NABU-Ortsgruppe bei Bürgermeister Mario Löhr und Vertretern der Stadt Selm
Mitglieder der NABU-Ortsgruppe bei Bürgermeister Mario Löhr und Vertretern der Stadt Selm

Ein Brief über den Verlust der Artenvielfalt führte zu einem Termin bei Mario Löhr, dem Bürgermeister der Stadt Selm. Zum Gespräch setzten sich am Nachmittag des 11.04.2014 neben dem Bürgermeister drei NABU-Mitglieder und drei Amtsleiter der Stadt zusammen.

 

Aus den einleitenden Worten zu Ausgleichsflächen und Mahd von Straßenrändern ergab sich sehr schnell eine Unterhaltung, in der sich alle Beteiligten als gut vorbereitet zeigten. Es ging vor allem um die Problematik abnehmender Bestände unserer Feldvögel. Wo insbesondere der Kiebitz dringend Schutz braucht. Da wurde erörtert, dass in dem Fall das Pflanzen von Bäumen keine geeignete Ausgleichsmaßnahme ist. Die Vertreter der Stadt zeigten sich offen für die Denkanstöße, die ihnen teilweise noch unbekannt waren. Konkreter wurden die Vorstellungen dann bei dem Punkt der Mahd von Straßenrändern, die sich im Besitz der Stadt Selm befinden. Die Stadt sieht sich durchaus in der Pflicht, hier dem Erhalt von Flora und Fauna zu dienen und sagte einen späteren Schnitt zu, wo es möglich ist.

 

Da es aber naturgemäß Schwierigkeiten mit unterschiedlichen menschlichen Interessen in diesem Bereich gibt wurde von Mario Löhr ein gemeinsamer Pressetermin vorgeschlagen, um die Bevölkerung zu informieren und damit der zu erwartenden Kritik vorab ein wenig Wind aus den Segeln zu nehmen.

 

Text und Foto: Uwe Norra

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Pflegemaßnahmen auf Selmer Streuobstwiese

Foto: Uwe Norra, Fachsimpeln nach den Pflegearbeiten auf der Streuobstwiese
Foto: Uwe Norra, Fachsimpeln nach den Pflegearbeiten auf der Streuobstwiese
Am 15.03.2014 trafen sich Mitglieder der Ortsgruppe Selm an der vom NABU betreuten Streuobstwiese am Selmer Bach. Es galt vor allem, die Obstbäume zu beschneiden. Anschließend wurde angedacht, eine Dokumentation der hier angesiedelte Pflanzen- und Tierarten zu erstellen.
 
 
 

 

Frühlingsmarkt in Fröndenberg am So. 06.04.2014

Auch in diesem Jahr präsentierte sich die OG Fröndenberg des NABU wieder auf dem Frühlingsmarkt in Fröndenberg. Schwerpunkt war diesmal das Thema "Gartenteich und Naturschutz". Die Besucher des Standes konnten sich ausführlich über das Anlegen und Pflegen von naturnahen Gartenteichen informieren. Experten gaben Rat im Gespräch und es gab ausführliche Informationen in Form von Prospekten, Büchern und einer großen Präsentationsleinwand.

Unterstützt wurde der NABU diesmal durch die NAJU. Unter fachmännischer Anleitung bauten hier Kinder und Jugendliche Nisthilfen für Vögel und Insekten direkt am Stand unter den kritischen Augen der Zuschauer. Hier herrschte den ganzen Tag über großer Andrang.

 

Ein Höhepunkt des Tages war die Begrüßung des 100. Mitglieds der OG Fröndenberg.

Hierzu gibt es einen ausführlichen Bericht aus dem Hellweger Anzeiger unter der Rubrik "Presseberichte".

 

Bilder: Alfred Haberschuss und Gregor Zosel

Bericht: Alfred Haberschuss

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Krötenwanderung 2014: So ein Mist mit der Kälte!

Ein trockener, warmer und sonniger Winter verabschiedet sich in der letzten Woche mit rekordverdächtigen Spitzentemperaturen und traumhaften Grillwetter. Das unerwartete Sommergefühl freut nicht nur uns Menschen, auch für die heimischen Amphibien war das nun das endgültige Startsignal, sich spätestens jetzt auf ihren alljährlichen Weg zu den Laichgewässern aufzumachen.

 

Kein Problem: die Krötenschützer waren gut vorbereitet, an den bekannten Querungsstellen waren die Schutzzäune rechtzeitig aufgebaut und die ersten Arbeitseinsätze bereits untereinander abgestimmt worden. So konnten in den vergangenen, warmen Abenden an der Straße „Hinter dem Holz“ in Unna-Nordlünern schon über 500 Erdkröten, Berg- und Teichmolche sicher zu ihrem Laichgewässer gebracht werden.

 

Und nun das: kaum ist der kalendarische Frühling angebrochen, fällt das Thermometer fast auf „Eiszeit“ herunter. Das lockt sowohl auf Seiten der Krötenhelfer aber auch auf Seiten der Kröten selber nur noch die ganz unerschrockenen Exemplare vor die Tür!

 

Umso mehr freut sich der NABU darüber, dass sich trotz der frischen Temperaturen an diesem Wochenende bei Einbruch der Dämmerung doch wieder viele Helfer spontan am Treffpunkt Wanderparkplatz Nordlünerner Straße eingefunden haben.

Kaum zu glauben, aber wahr: Etienne ist mit seinen 6 Jahren bereits ein erfahrener Helfer. Er kommt mit seiner Mutter Inge schon seit vielen Jahren, quasi seitdem er laufen kann und hat deshalb auch überhaupt keine Probleme, eine Kröte auf die Hand zu nehmen.

 

Etwas skeptischer ist da noch Lasse, ebenfalls 6 Jahre alt. Er ist heute mit seiner Schwester Neele und seinem Papa Olli zum ersten Mal an der Nordlünerner Straße.

Die diesjährige Amphibienwanderung scheint durch den Temperatursturz vielleicht erst einmal nur unterbrochen zu sein, die hohe Anzahl der Rückwanderer deutet aber eher darauf hin, dass die Saison 2014 wahrscheinlich bereits schon nach nur einer warmen Woche für dieses Jahr schon wieder beendet ist.

 

Dies würde aber auch bedeuten, dass die Amphibienbestände – nach starken Verlusten in den letzten beiden Jahren – hier an dieser Sammelstelle noch einmal zurückgegangen sind. Die Gründe dafür liegen sicherlich in den langen und kalten Wintern der Jahre 2011/2012 und 2012/2013. Aber auch die menschlichen Eingriffe wirken sich unmittelbar auf die Population aus: die starken Rodungsarbeiten an der Fahrradtrasse des ehemaligen Bahndammes Unna – Welver werden hier als weiterer Grund für den Rückgang vermutet. Mit der geplanten durchgängigen Asphaltierung des Bahndammes verlieren die Kröten hier zukünftig auch noch zusätzlichen Schutzraum, da die lockere Schotterung bislang ein gute Möglichkeit für die Amphibien bot, sich für die Überwinterung in den Zwischenräumen einzugraben.

 

Neben dem aktiven Amphibienschutz bleibt daher die dauerhafte Sicherung von natürlichen Lebensräumen ebenfalls ein Hauptanliegen des NABUs. Gerade im Mühlhausener Quellgebiet und der angrenzenden Uelzener Heide konnte in den letzten Jahrzehnten durch Flächenankauf und der Neuanlage und Pflege von Teichen alternative Lebensräume durch den ehrenamtlichen Einsatz des NABUs geschaffen werden.

 

Bericht und Fotos: Annika Boettcher

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Rückkehr der Uferschwalben erwartet

Bei herrlichstem Frühlingswetter machten sich Mitglieder der NABU OG Fröndenberg am Samstag 29. März auf, um die Uferschwalbenwand an der Ruhr am Stauwehr in Fröndenberg Westig für die nächste Brutsaision vorzubereiten.

 

Im Laufe des Jahres wachsen die für die Uferschwalben vorgesehenen Nistöffnungen in der Spundwand immer wieder mit dichten Grasbüscheln zu. Diese Auswachsungen müssen entfernt werden, damit die Löcher für die Uferschwalben wieder leicht zugänglich sind und sie hier ihre Nester einbauen können.

 

Nach gut zwei Stunden war die Arbeit getan, und wir können jetzt auf die Rückkehr der Schwalben aus ihren Winterquartieren warten.

Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Brutpaare ihr Revier an der Ruhr in Fröndenberg beziehen werden.

 

Bericht Alfred Haberschuss

Fotos: Alfred Haberschuss und Marvin Lebeus

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Gemeinsamer Infostand der NABU-Regionalstelle Ruhrgebiet auf dem Heldenmarkt

Auch der NABU-KV Unna e.V. hatte sich zum zweiten Mal bei der Standbetreuung auf dem „Heldenmarkt“ in Bochum in der Jahrhunderthalle eingebracht, zwar mit geringer Beteiligung, doch mit ansprechendem Erfolg. Aufgrund der Örtlichkeit war es natürlich für den Stadtverband Bochum ein Heimspiel, aber die Zusammengehörigkeit zur Regionalstelle war für alle anderen durchaus erkennbar, so dass in unserem Kreisverband mehr Reklame gemacht werden muss, um diese interessante Messe auch in unserer Provinz zu bewerben.

 

Den Heldenmarkt gibt es 3x in Deutschland und spricht umweltbewusste und naturinteressierte Besucher an!

 

Über ein regeres Interesse im nächsten Jahr freuen sich

 

Renate + Burkhard Brinkmann

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Handy-Recycling-Kampagne – ein Selbstläufer

Foto: Renate Brinkmann
Foto: Renate Brinkmann

Wie schon mehrfach an einigen Stellen bemerkt, ist die Handy-Recycling-Aktion zugunsten der Renaturierung der Unteren Havel ein voller Erfolg: Der NABU-Kreisverband bringt sich seit einigen Jahren in diese Kampagne ein und konnte bisher etwa 7000 Althandys zur Verfügung stellen, die recycelt werden und mit einem Betrag von bisher je 3 € und nunmehr 2,50 € vergütet werden, um den Pflanzen und Tieren an der Unteren Havel bei Potsdam wieder eine Heimat zu geben, wie sie sie vor hundert Jahren vorgefunden haben.

 

Am 18.03.2014 konnten Vertreter der NABU-Ortsgruppe Kamen/Bergkamen/Bönen bei der Verbraucherzentrale in Lünen 348 Altgeräte abholen, die - wie schon in den vergangenen Jahren – in einer zweimonatigen Sammelaktion über Weihnachten abgegeben wurden.

 

Großes Engagement zeigt hier immer die Leiterin der Verbraucherzentrale, Frau Gülzow!

 

Eine weitere Zusammenarbeit ist bereits vereinbart – darüber freuen sich die Natur, Frau Gülzow und selbstverständlich auch der NABU-Kreisverband Unna.

 

Burkhard Brinkmann

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Erster und letzter Pflegeeinsatz in Heiler Wiese

Diese Überschrift muss erklärt werden, denn sie liest sich erst einmal negativ, ist aber durchaus positiv!

 

- Es war der erste Pflegeeinsatz in Kooperation mit der Bodelschwingh-Schule in Bergkamen-Heil

 

- Es war der letzte Pflegeeinsatz im Winterhalbjahr 2013/2014, wenn man überhaupt von Winter reden konnte.

 

Am 06.03.2014 hatte die NABU-Ortsgruppe Kamen/Bergkamen/Bönen zu einem Pflegeeinsatz in die Heiler Wiese hinter der Pumpstation aufgerufen, zu dem sich kurzfristig und ganz spontan eine Lehrgangsstufe der Bodelschwingschule mit ihrer Lehrerschaft bereit erklärt hatte, Schnittgut von einer zuvor stattgefundenen Entbuschungsmaßnahme auf einen bereitgestellten landwirtschaftlichen Anhänger zu verladen.

 

Hoch motiviert erschienen dann am besagten Tag die Schülerinnen und Schüler schon weit vor dem vereinbarten Termin, um in der Natur in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft ihre Manpower einzusetzen.

 

Es war eine Freude, wie alle Beteiligten die Aufgabe im Rekordtempo erledigten und die Fläche nachher wie „geleckt“ aussah. Der Pizzaservice hätte ruhig eine halbe Stunde früher kommen können, denn mit dieser schnellen Fertigstellung der Aktion hatte keiner gerechnet.

 

Aus dem ersten und letzten Pflegeeinsatz wird wohl ein zweiter und nicht letzter Einsatz werden.

 

Danke an alle Beteiligten!

Burkhard Brinkmann

 

Fotos: Renate Brinkmann

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ERLENZUPFEN auf der Kiebitzwiese

Unter dem von Gregor Zosel geprägten Begriff "Erlenzupfen " fanden sich 20 Naturfreunde am Vormittag des 22. Februar  zu den geplanten Pflegemaßnahmen der NABU-Ortsgruppe Fröndenberg auf der Kiebitzwiese ein. Um die Vernässungsfläche für Kiebitz & Co. freizuhalten und vor der Verbuschung durch Erlen zu bewahren, wurde bereits zum 3. Male das “Erlenzupfen” in Zusammenarbeit mit der ULB und der Biologischen Station Unna durchgeführt. Die Heckrindherde, die den Bewuchs auf der Fläche kurz halten soll, tut zwar ihr Bestes, aber noch bedarf es der Hilfe durch uns Menschen! Parallel lief die Reinigung des Neimener Baches entlang der Grenze zwischen NSG und Werner. v. Siemensstrasse. Dieser Bachabschnitt, in dem noch der Stichling vorkommt, wird zusehenst als Müllkippe missbraucht.
Nach getaner Arbeit fanden sich dann alle Beteiligten im Unterstand der Heckrinder zum gemeinsamen Abschlussessen zusammen. Der eigens für diesen Zweck mitgebrachte Tapeziertisch war gut gedeckt und keiner musste hungrig den Weg nach Hause antreten.
Alle Beteiligten waren sich einige, dass dies wieder ein gelungener Aktionstag war und viele sagten bereits beim Abschied ihr Wiederkommen beim nächsten "Erlenzupfen" zu.
 
Bericht: Gregor Zosel und Alfred Haberschuss
 
Die Bilder sind von Hermann Knüwer, nur das Bild vom Abschlussessen und die Müllsammler sind von Sabine Zosel.
Zeitungsartikel im Hellweger Anzeiger vom 26.02.2014
Den jungen Erlen ging es an den Kragen - Arbeitseinsatz der Nabu-Ortsgruppe Fröndenberg an der Kiebitzwiese
Hellweger_Anzeiger_E-Paper-Ausgabe_HA_Fr
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Nistkästen reinigen in Unna - Hemmerde

Wie zu Beginn jeden Jahres wurden auch in diesem Jahr wieder rund um Unna-Hemmerde die Nistkästen gereinigt.
Seit einigen Jahren schon treffen sich regelmäßig im Februar 4 Mitglieder von NABU und Heimatverein Hemmerde zu dieser Aktion.
Angefangen hat alles mit einigen wenigen Nistkästen.  Da wir in unseren Reihen aber einen handwerklich geschickten Renter haben, der immer wieder neue Nistkästen baut, wuchs die Zahl der zu reinigen Kästen stetig an.
 
Aktuell betreuen wir :
40 Meisenkästen
2 Halbhöhlen
1 Steinkauzröhre
 
Im nächsten Jahr wird die Anzahl der Nisthilfen nochmal ansteigen.
Wir haben uns vorgenommen die 50 Stück Grenze zu überschreiten.
 
Fotos und Bericht: Alfred Haberschuss
 

 

Nistkastenreinigung NSG Wulmke

Am 15. Februar trafen sich einige Mitglieder der OG Fröndenberg bei idealem Wetter zum Reinigen der Nistkästen im NSG Wulmke in Fröndenberg.

 

Mit Leiter und Spachtel ausgestattet wurden die seit längerer Zeit hier aufgehängten Nistkästen systematisch abgegangen und gereinigt. Dabei wurde natürlich auch genau Buch geführt, um das Ergebniss der Reinigungsaktion zu dokumentieren.

 

Es wurde 46 Kästen verschiedenster Bauart gereinigt. 37 Kästen waren  belegt , überwiegend von Meisen. In zwei Kästen hatten Mäuse ihre Winterwohnung eingerichtet.  Text und Fotos: Alfred Haberschuss
 

 

Krötenschutzaktion in Billmerich

Foto: Andreas Förster
Foto: Andreas Förster

Zaunaufbau vorverlegt

Das extrem milde und regenerische Wetter der letzten Tage sorgte nicht nur unter den Kröten für Aufbruchstimmung, sondern auch für eine gewisse Unruhe unter den Amphibienrettern. So errichtete die NABU-Ortgruppe Unna unter der Leitung von Andreas Förster bereits am 22. Februar außerplanmäßig die erste Hälfte des Krötenschutzzaunes an der Buschstraße in Unna-Billmerich. Zum Zaunaubau erschienen zahlreiche Eltern, Schüler und Lehrer der benachbarten Liedbachschule sowie naturinteressierte Helfer.


Die Grundschule ist seit über 25 Jahren fester Kooperationspartner des NABU und wird auch in diesem Jahr wieder die Aktion maßgeblich mitbetreuen und das Thema "Amphibienschutz" zum festen Bestandteil des Unterrichts machen. Bereits in der kommenden Woche starten die Schulklassen mit den morgendlichen Kontrollgängen.

 

Am kommenden Samstag, den 1. März, um 10.30 Uhr wird die zweite Hälfte des Krötenschutzzaunes aufgestellt. Treffpunkt ist der Spielplatz der Liedbachschule an der Buschstraße. Freiwillige Helfer sind herzlich willkommen.

 

Mithelfer gesucht!

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Andreas Förster
NABU-Ortsgruppe Unna

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Willkommen, Du Königin der Wildblumen

Fotos: Renate Brinkmann
Fotos: Renate Brinkmann

Naturschützer bereiteten der Orchidee einen sonnigen Empfang nach dem Winterschlaf!

 

Wie in jedem Jahr wurde auf der Orchideenwiese im Bergkamener Stadtteil Overberge eine große Pflegeaktion organisiert, um dem geschützten Knabenkraut das Wachstum und die Ausbreitung zu erleichtern. Dazu gehört die jährliche Wiesenmahd, die immer im Sommer geschieht, wobei das Mahdgut dann traditionell von Schülerinnen und Schülern der Bergkamener Willy-Brandt-Gesamtschule zum Abtransport aus der Wiese herausgeholt und bereitgelegt wird.

 

In den Wintermonaten widmet sich der NABU dann den Entbuschungsmaßnahmen, um die Fläche für die Orchidee möglichst schattenfrei zu gestalten, denn die Wildorchidee mag gerne Sonne und Licht.

 

Aber wenn man meint, die Staunässe, die gerade auf dieser Fläche durch Bergsenkungen herrscht, würde ihr schaden, so liegt man falsch. Ist die Wiese auch im Sommer nur mit Gummistiefeln zu betreten, so wächst hier doch allerlei an Wildblumen, in der Vielfalt über 50 verschiedene. Im Frühjahr beginnt die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) den Reigen der Frühlingsblüher, dann das Wiesenschaumkraut und das Sumpfvergissmeinnicht und dann kommt zur Maienzeit die Wildorchidee, deren Bestand sich seit dem Jahre 2006 um das Zehnfache erhöht hat.

 

Diesen Erfolg hat man nicht zuletzt den vielen ehrenamtlichen Mithelferinnen und Mithelfern zu verdanken, die den NABU-Geschäftsführer Burkhard Brinkmann jährlich unterstützen. So auch an diesem Wochenende, wo es galt, Busch- und Baum-Material zum Abtransport aus der Wiese zu schaffen, um der Königin der Wildblumen einen hellen sonnigen Empfang zu bereiten.

 

Über 15 Erwachsene (!) und 3 Kinder waren an diesem Tag für die Natur im Einsatz, um die anfallenden Tätigkeiten rasch zu erledigen.

 

Anschließend wurde sich aus der traditionellen Goulaschkanone gestärkt und es wurden interessante Gespräche geführt und somit die ganze Sache zu einem zufriedenen Abschluss gebracht. Das Wetter war auch auf der Seite der Naturschützer.

 

Die Organisatoren sagen hiermit allen Helfern für ihren großen Einsatz ein herzliches Dankeschön und sie freuen sich auf eine weitere zukünftige Zusammenarbeit zu Gunsten der Natur!

 

Burkhard Brinkmann

 

Gehölzpflegeaktion im Feldwegbiotop "Kluse"

Foto: Renate Brinkmann
Foto: Renate Brinkmann

Verjüngungschnitt für greise Sträucher durchgeführt  

Ein bisschen wie der Prinz, der erst einmal der vor dem Schloss wuchernden Rosenhecke Herr werden musste, um das tief schlafende Dornröschen zu befreien, so fühlten sich die vier NABU-Mitglieder und drei naturinteressierten Helfer, die sich am 8. Februar im Feldwegbiotop "Kluse" in Unna-Billmerich einfanden, um ein stark überaltertes Heckensegment aus Rotem Hartriegel, Hundsrose und Schwarzdorn zu pflegen. So galt es, zunächst die meterlangen Triebe und Äste der stachel- und dornenbewehrten Sträucher - allesamt miteinander verwachsen und verhakt - zu bändigen und aus dem Weg zu räumen, bevor das gesamte Heckenensemble mit einem sauberen Schnitt der Motorsäge "auf den Stock" gesetzt werden konnte. Das anfallende Astwerk wurde nach Art der Benjes-Hecke wieder an Ort und Stelle verbaut, um Vögeln und Kleinsäugern  Brut- und Unterschlupfmöglichkeiten zu bieten. Trotz der heranziehenden dunklen Wolken und des stürmischen Windes blieb die befürchtete Dusche von oben aus, und so konnte die Pflegemaßnahme ohne Unterbrechung durchgeführt werden. Neben dem Heckensegment wurden auch zwei Haselnusssträucher und Triebe einer bereits vor wenigen Jahren gestutzten Hybridpappel geschnitten. Nach ca. zwei Stunden war die Aktion beendet. Zum Abschluss wurde heißer Tee für die vom kalten Wind durchgepusteten Helfer gereicht. Für den kommenden Winter ist geplant, weitere "Strauchsenioren" einer Verjüngungskur zu unterziehen.
 
Andreas Förster
NABU-Ortgruppe Unna

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Termine im Oktober

Mo., 02.10.2017 Vorstands- und Beiratssitzung

Sa., 14.10.2017, 12 bis 18 Uhr
Tag des Apfels auf der Ökologiestation in Bergkamen-Heil | Westenhellweg 110

So., 15.10.2017 Ornithologiekurs von Karl-Heinz Kühnapfel im NSG Beversee

Mi., 18.10.2017 Stammtisch – NABU Ortsgruppe Selm

Do., 26.10.2017 Stammtisch – NABU Ortsgruppe Kamen/Bergkamen

Achtung die November-Sitzung findet in Schwerte statt!

Mo., 06.11.2017 Vorstands- und Beiratssitzung